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\n \n \n II 2019 47
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| \n Entscheid vom 19. August 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, \n Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ war seit dem 1. Mai 2017 bei der B.________ als Sales Associate in einem 60%-Pensum angestellt. Dieses Anstellungsverhältnis ging auf die C.________ AG über. Mit Schreiben vom 25. Juni 2018 hat die C.________ AG das Anstellungsverhältnis per 31. August 2018 gekündigt (Vi-act. 34). Am 2. August 2018 hat der Einzelrichter des Bezirksgerichts D.________ die der C.________ AG bereits am 30. Mai 2018 gewährte Nachlassstundung widerrufen und über sie den Konkurs eröffnet.
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B. Am 16. Juli 2018 stellte A.________ Antrag auf Insolvenzentschädigung (Eingang Arbeitslosenkasse 30.7.2018; Vi-act. 30). In der Folge forderte die Arbeitslosenkasse Schwyz, resp. die diese unterstützende Arbeitslosenkasse F.________ von A.________ verschiedene Unterlagen ein (Vi-act. 25, 27, 28). Mit Verfügung Nr. 730 vom 11. Dezember 2018 lehnte die Arbeitslosenkasse eine Anspruchsberechtigung auf Insolvenzentschädigung infolge Aktenunvollständigkeit ab (Vi-act. 24). Hiergegen erhob A.________ am 15. Dezember 2018 Einsprache (Vi-act. 9) sowie in deren Auftrag und Namen am 21. Dezember 2018 die E.________ (Vi-act. 6).
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C. Mit Einspracheentscheid Nr. 11 / 2019 vom 7. Mai 2019 wies die Arbeitslosenkasse Schwyz die Einsprache ab (Vi-act. 3).
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D. Am 6. Juni 2019 reicht A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 7. Mai 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit den Rechtsbegehren:
\n 1.
Der Einspracheentscheid Nr. 11 vom 7. Mai 2019 sei aufzuheben.
\n 2.
Der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Insolvenzentschädigung sei gutzuheissen. Im Übrigen sei die Sache zur Berechnung der Insolvenzentschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
\n Mit Vernehmlassung vom 12. Juni 2019 beantragt die Vorinstanz die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Beitragspflichtige Arbeitnehmer von Arbeitgebern, die in der Schweiz der Zwangsvollstreckung unterliegen oder in der Schweiz Arbeitnehmer beschäftigen, haben Anspruch auf Insolvenzentschädigung, wenn u.a. gegen ihren Arbeitgeber der Konkurs eröffnet wird und ihnen in diesem Zeitpunkt Lohnforderungen zustehen (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] vom 25.6.1982) oder der Konkurs nur deswegen nicht eröffnet wird, weil sich infolge offensichtlicher Überschuldung des Arbeitgebers kein Gläubiger bereitfindet, die Kosten vorzuschiessen (