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\n \n \n II 2019 54
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| \n Entscheid vom 18. September 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.iur. Frank Lampert, Richter lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
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| \n gegen
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| \n Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West, \n Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Leistungen; Erfüllung der Beitragszeit)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (nachfolgend: A.________), geboren am ___ 1960, wurde am 4. Februar 2019 durch das RAV Lachen zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 48 S. 109), nachdem ihm seine am 1. Juni 2015 angetretene Anstellung als \"Financial Reporting Specialist\" im Range eines \"Directors\" bei der C.________ per 31. August 2018 (mit krankheitsbedingtem Aufschub per 30.11.2018) gekündigt wurde (Vi-act. 44 S. 102; 43 S. 100; 40 S. 94). Am 6. Februar 2019 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. Februar 2019 (Vi-act. 40 S. 93).
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B. A.________ machte den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bei der Unia Arbeitslosenkasse, Pfäffikon, geltend (Vi-act. 48 S. 111). Diese beauftragte das kantonale Amt für Arbeit (AfA) mit der Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit von A.________, da er als Mitglied einer AG mit Einzelzeichnungsrecht im Handelsregister eingetragen sei (Vi-act. 45 S. 104). Mit Verfügung vom 5. April 2019 befand das AfA A.________ ab dem 4. Februar 2019 als vollumfänglich vermittlungsfähig und gewährte ihm einen Leistungsanspruch, sofern die übrigen Vor-aussetzungen erfüllt seien (Vi-act. 28 S. 70).
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C. Mit Verfügung vom 30. April 2019 wies die Unia Arbeitslosenkasse den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 4. Februar 2019 ab, da er nach vorzeitiger Pensionierung nicht über die erforderliche Beitragszeit verfüge (Vi-act. 17 S. 40). Hiergegen liess A.________ rechtzeitig Einsprache erheben (Vi-act. 10 S. 29). Mit Entscheid vom 4. Juni 2019 wies die Unia Arbeitslosenkasse die Einsprache ab und bestätigte die Verfügung vom 29. April 2019 (recte: 30.4.2019) (Vi-act. 4 S. 13).
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D. Gegen diesen Entscheid lässt A.________ am 3. Juli 2019 rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz einreichen und folgende Rechtsbegehren stellen (Vi-act. 2 S. 4):
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\n - Es sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 4. Juni 2019 aufzuheben und dem Beschwerdeführer seien die Arbeitslosenversicherungsleistungen per 4. Februar 2019 zu gewähren.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7% Mehrwertsteuer zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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E. Die Unia Arbeitslosenkasse beantragt am 29. Juli 2019 unter Verweis auf den Einspracheentscheid:
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\n - Die Beschwerde sei abzuweisen.
\n - Der Einspracheentscheid vom 04.06.2019 sei zu bestätigen.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Das Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0] vom 25.6.1982 will gemäss Art. 1a den versicherten Personen einen angemessenen Ersatz für Erwerbsausfälle wegen Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, schlechtem Wetter oder Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers garantieren (Abs. 1). Es will drohende Arbeitslosigkeit verhüten, bestehende Arbeitslosigkeit bekämpfen und die rasche und dauerhafte Eingliederung in den Arbeitsmarkt fördern (Abs. 2). Die Versicherung erfüllt ihren Zweck gemäss