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\n \n \n II 2019 84
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| \n Entscheid vom 14. Januar 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Dennis Feusi, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge für Selbständig-erwerbende für das Jahr 2016 und Verzugszins 2016)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. 1976) ist selbständig erwerbend und rechnet bei der Arbeitslosenkasse Schwyz die Sozialversicherungsbeiträge ab (AK-act. 2).
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B. Mit Datum vom 13. Februar 2019 meldete die kantonale Steuerbehörde der Ausgleichskasse Schwyz das Einkommen von A.________ aus selbständiger Erwerbstätigkeit und das im Betrieb investierte Eigenkapital aus dem Jahr 2016 (AK-act. 1). Gestützt darauf erliess die Ausgleichskasse Schwyz am 23. Juli 2019 eine definitive Beitragsverfügung für Selbständigerwerbende betreffend das Jahr 2016 und setzte die persönlichen Beiträge, ausgehend von einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 65'100.--, auf Fr. 7'509.80 (inkl. Verwaltungskosten) fest (AK-act. 2).
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C. Ebenfalls am 23. Juli 2019 erliess die Ausgleichskasse Schwyz eine Verzugszinsverfügung, welche für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 23. Juli 2019 einen Verzugszins für die Beitragsnachforderung 2016 von Fr. 962.70 vorsah (AK-act. 3).
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D. Gegen die beiden Verfügungen vom 23. Juli 2019 erhob A.________ fristgerecht am 20. August 2019 Einsprache mit dem Antrag, die Verfügung auf den Betrag Fr. 0.-- festzusetzen wie auch auf den Verzugszins zu verzichten (AK-act. 5).
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E. Mit Entscheid Nr.1182/19 & 1201/19 vom 30. September 2019 wies die Ausgleichskasse Schwyz diese Einsprache ab und bestätigte die beiden Verfügungen vom 23. Juli 2019 (AK-act. 7).
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F. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 30. Oktober 2019 beim Verwaltungsgericht 'Einsprache' [recte: Beschwerde] mit dem sinngemässen Antrag, die Verzugszinsverfügung vom 23. Juli 2019 sei aufzuheben und auf einen Verzugszins sei zu verzichten.
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G. Mit Vernehmlassung vom 19. November 2019 beantragt die Vorinstanz, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, eventuell sei in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der Verzugszins bis Ende November 2018 zu stornieren.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger
Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (vgl.