\n
\n  
\n
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
II 2020 103
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 16. Februar 2021
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Christina Zehnder, a.o. Gerichtsschreiberin
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8,
\n Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung; Anmeldefrist)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1978; nachstehend: der Versicherte) war vom 21. September 2017 bis 30. April 2018 beim B.________ in C.________ angestellt (Vi-act. 35-37). Die Lohnzahlung erfolgte bis und mit 31. März 2018. Mit Urteil des Kantonsgerichts D.________ vom 28. März 2019 wurde der Arbeitgeber verpflichtet, dem Versicherten für den Monat April 2018 den Nettobetrag Fr. 3006.-- zzgl. Zinsen zu 5% seit 1. Mai 2018 zu bezahlen (Vi-act. 52-54). Am 3. September 2019 wurde über die Einzelunternehmung der Konkurs eröffnet. Die Ausschreibung des Konkurses im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) erfolgte mit der Mitteilung der Einstellung des Konkursverfahrens am ___ 2019 (Vi-act. 16). Am 21. Oktober 2019 meldete der Versicherte beim Konkursamt seine Lohnforderungen in der Höhe von Fr. 3'006.-- zzgl. Zinsen zu 5% seit 1. Mai 2018 gestützt auf das Urteil des Kantonsgerichts D.________ an (Vi-act. 19-37 und 52-54).
\n B. Am 20. Mai 2020 (Eingangsdatum) reichte der Versicherte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Schwyz einen Antrag auf Insolvenzentschädigung über die Summe von Fr. 5'595.50 (Lohn April 2018 Fr. 3'800.--; Anteil 13. Monatslohn Fr. 316.50; Anteil Ferien Fr. 1'479.50) ein (Vi-act. 17-18). Nachdem der Versicherte zur angedrohten Anspruchsablehnung infolge verspäteter Antragstellung am 3. Juni 2020 Stellung nahm (Vi-act. 15, 12), lehnte die Arbeitslosenkasse den Anspruch auf Insolvenzentschädigung mit Verfügung Nr. 353 vom 9. Juni 2020 zufolge verspäteter Geltendmachung ab (Vi-act. 11).
\n C. Gegen die Verfügung erhob der Versicherte am 18. Juni 2020 Einsprache (Vi-act. 8-9), welche die Arbeitslosenkasse mit dem Einspracheentscheid Nr. 48 vom 22. Oktober 2020 im Wesentlichen mit der Begründung abwies, die Anmeldung des Versicherten sei zu spät erfolgt und ein Grund für die Wiederherstellung der Frist liege nicht vor (Vi-act. 5-7).
\n D. Gegen den Einspracheentscheid Nr. 48 vom 22. Oktober 2020 erhebt der Versicherte frist- und formgerecht am 11. November 2020 (Postaufgabe 12. November 2020) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem Rechtsbegehren, die Arbeitslosenkasse sei anzuweisen, ihm die für den Monat April 2018 beantragte Insolvenzentschädigung auszurichten (Vi-act. 3-4).
\n E. Die Vorinstanz beantragt am 3. Dezember 2020 vernehmlassend, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.
\n  
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach