\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n II 2020 1
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 13. Februar 2020
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
| \n
\n \n
| \n MLaw Dennis Feusi, a.o. Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Prämienverbilligung (Fristversäumnis)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. Am 2. Dezember 2019 erkundigte sich A.________ bei der Ausgleichskasse betreffend Stand ihres Prämienverbilligungsgesuches 2020. Auf die Antwort hin, dass kein Gesuch eingegangen sei, unterzeichnete sie am 4. Dezember 2019 ein Gesuchsformular und reichte dieses mit erklärendem Begleitschreiben ein (Vi-act. 1). Mit Verfügung vom 6. Dezember 2019 trat die Ausgleichskasse auf dieses Gesuch infolge Fristversäumnis nicht ein (Vi-act. 2).
\n
B. Am 3. Januar 2020 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz gegen die Nichteintretensverfügung vom 6. Dezember 2019 fristgerecht Beschwerde ein mit dem sinngemässen Antrag, ihr Gesuch um Prämienverbilligung 2020 positiv zu behandeln und ihr Prämienverbilligung zu leisten.
\n Am 7. Januar 2020 reicht A.________ weitere Unterlagen ein.
\n
C. Mit Vernehmlassung vom 16. Januar 2020 beantragt die Ausgleichskasse die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz. Der Vernehmlassung begegnet die Beschwerdeführerin mit einer weiteren Eingabe vom 23. Januar 2020. Am 28. Januar 2020 kontaktierte das Gericht die Sachbearbeiterin der Sanitas, welche die Beschwerdeführerin als Auskunftsperson nannte.
\n
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Ist die Vorinstanz auf ein Gesuch nicht eingetreten, so hat das Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nur zu prüfen, ob die Nichteintretensverfügung zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese Frage, so hebt es den Nichteintretensentscheid auf und weist die Akten an die Vorinstanz zurück, damit diese einen Sachentscheid trifft (VGE II 2010 3 vom 23.2.2010 Erw. 1; VGE II 2015 39 vom 26.8.2015 Erw. 1.1).
\n
1.2 Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf den Antrag auf Prämienverbilligung 2020 der Beschwerdeführerin infolge Fristversäumnis nicht eingetreten ist. Ist dies der Fall, ist die Beschwerde abzuweisen. Andernfalls ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen, als die Sache an die Vorinstanz zur materiellen Prüfung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Prämienverbilligung zurückzuweisen ist. Eine Prüfung des Anspruches nimmt das Gericht nicht vor.
\n
2.1 Gemäss