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\n \n \n II 2020 23
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| \n Entscheid vom 2. April 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Marco Lacher, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, \n Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1960) arbeitete seit dem 1. September 2018 zu 100% bei der B.________ GmbH, als Aufzugsmontagetechniker / Organisation und Kontrolle während der Montage und Abnahme (Vi-act. 51). Am 25. Februar 2019 wurde ihm die Anstellung aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen per 31. März 2019 gekündigt (Vi-act. 50). Am 1. April 2019 unterzeichnete A.________ mit der C.________ GmbH, einen Anstellungsvertrag zu 100% als Aufzugsmontagetechniker / Organisation und Kontrolle während der Montage und Abnahme mit Arbeitsantritt 1. April 2019 (Vi-act. 68).
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B. Am 4. September 2019 hat der Einzelrichter des Bezirksgerichts March den Konkurs über die B.________ GmbH, eröffnet. A.________ machte beim Konkursamt March eine Forderung über Fr. 5'630.30 geltend (Fr. 3'152.-- Lohn; Fr. 749.74 Barauslagen; Fr. 1'610.-- Familienzulagen; zzgl. Zins Fr. 118.55; Vi-act. 21). Zudem unterzeichnete A.________ am 30. Oktober 2019 den Antrag auf Insolvenzentschädigung (Vi-act. 19; vgl. betreffend Chronologie der Abläufe Vi-act. 3). Als offene Lohnforderungen deklarierte er für September 2018 Fr. 552.-- (Übernachtung und Spesen), Dezember 2018 Fr. 100.-- (Rückforderung zu hoher Abzug für Miete) sowie für März 2019 Fr. 2'500.-- (fehlende Anzahlung). Zudem forderte er einen unbezifferten Lohnanteil für nicht konsumierte Urlaubstage (Vi-act. 20).
\n Am 13. November 2019 verlangte die Arbeitslosenkasse von A.________ zur Abklärung seines Anspruchs diverse Unterlagen ein (Vi-act. 75). Mit Schreiben vom 17. November 2019 reichte A.________ Lohnabrechnungen der B.________ GmbH März 2019 und der C.________ GmbH April 2019 ein sowie den Arbeitsvertrag mit der C.________ GmbH (Vi-act. 18).
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C. Mit Schreiben vom 19. November 2019 informierte die Arbeitslosenkasse A.________, sie gedenke seinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung wegen Verletzung der Schadenminderungspflicht abzulehnen (Vi-act. 16). Am 28. November 2019 nahm A.________ hierzu Stellung (Vi-act. 15).
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D. Am 3. Dezember 2019 verfügte die Arbeitslosenkasse gegenüber A.________ die Ablehnung des Anspruchs auf Insolvenzentschädigung zufolge un-genügender Schadenminderung (Vi-act. 14). Hiergegen erhob A.________ am 19. Dezember 2019 Einsprache (Vi-act. 3), die mit Einspracheentscheid Nr. 11/2019 am 3. Januar 2020 abgewiesen wurde (Vi-act. 1).
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E. A.________ erhebt am 9. Februar 2020 gegen den Einspracheentscheid Nr. 11/2019 vom 3. Januar 2020 (zugestellt am 11.1.2020) beim Verwaltungs-gericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem sinngemässem Antrag, den Einspracheentscheid aufzuheben und ihm den Anspruch auf Insolvenzentschädigung zu gewähren.
\n Die Vorinstanz beantragt am 26. Februar 2020 die Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Nachdem der Einzelrichter über die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers am 4. September 2019 den Konkurs eröffnet hat und der Beschwerdeführer im Konkursverfahren offene Lohnforderungen eingab, unterzeichnete er am 30. Oktober 2019 auch einen Antrag auf Insolvenzentschädigung für offene Lohnforderungen. Die Vorinstanz lehnte einen Anspruch ab, da der Beschwerdeführer seiner Schadenminderungspflicht nicht genügend nachgekommen sei. Hiergegen erhebt der Beschwerdeführer Beschwerde. Mithin ist strittig, ob die Vorinstanz den Anspruch wegen ungenügender Schadenminderung seitens des Beschwerdeführers zu Recht abgelehnt hat.
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2.1 Beitragspflichtige Arbeitnehmer von Arbeitgebern, die in der Schweiz der Zwangsvollstreckung unterliegen oder in der Schweiz Arbeitnehmer beschäftigen, haben Anspruch auf Insolvenzentschädigung, wenn u.a. gegen ihren Arbeitgeber der Konkurs eröffnet wird und ihnen in diesem Zeitpunkt Lohnforderungen zustehen (vgl.