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\n \n \n II 2020 25
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| \n Entscheid vom 24. Juni 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsstatus und \n Beiträge 2013-2019; Verzugszinsen Beiträge 2013-2017)
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Sachverhalt:\n
A. Mit Verfügung vom 28. Dezember 2018 erliess die Ausgleichskasse Schwyz für A.________ (geboren 9.1.1959) und C.________ (geboren 24.11.1955) je einzeln eine Beitragsverfügung für Nichterwerbstätige für das Jahr 2013. In beiden Verfügungen wurde der Maximalbeitrag für Nichterwerbstätige im Jahr 2013 von Fr. 24'000.-- verfügt, gleichzeitig wurden Verzugszinsen von je Fr. 6'293.-- und Verwaltungskosten von je Fr. 1'200.-- verfügt. Grundlage der Verfügung waren die von der Steuerverwaltung übermittelten Daten; um einer allfälligen Verjährung der Beiträge für das Jahr 2013 entgegenzuwirken, wurde der Maximalbetrag für Nichterwerbstätige verfügt (AK-act. FMP 2 und 3; AK-act. FM 2 und 3).
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B. Am 8. Januar 2019 verfügte die Ausgleichskasse Schwyz die folgenden provisorischen Beiträge für die Jahre 2014 bis 2019 (AK-act. FMP 7-12 und 19-22; AK-act. FM 8-13 und 21-24):\n
A.________
C.________
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\n \n \n Jahr
| \n prov. Beitragshöhe
| \n Verzugszins
| \n prov. Beitragshöhe
| \n Verzugszins
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\n \n 2014
| \n Fr. 23'505.70
| \n Fr. 4'727.25
| \n Fr. 24'810.65
| \n Fr. 4'989.70
| \n
\n \n 2015
| \n Fr. 23'505.70
| \n Fr. 3'551.95
| \n Fr. 24'291.55
| \n Fr. 3'670.70
| \n
\n \n 2016
| \n Fr. 23'408.90
| \n Fr. 2'366.90
| \n Fr. 24'772.15
| \n Fr. 2'504.75
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\n \n 2017
| \n Fr. 23'408.90
| \n Fr. 1'196.45
| \n Fr. 24'772.15
| \n Fr. 1'266.15
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\n \n 2018
| \n Fr. 23'408.90
| \n \u0336\u0336
| \n Fr. 24'772.15
| \n \u0336
| \n
\n \n 2019
| \n Fr. 25'305.00
| \n \u0336
| \n Fr. 23'195.85
| \n \u0336
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\n \n
\n Bereinigt und unter Berücksichtigung der bereits bezahlten Beiträge ergab sich folgende Zusammenstellung (AK-act. FMP 13-18; AK-act. FM 14-20):
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| \n A.________
| \n C.________
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\n \n Jahr
| \n bereinigter Beitrag
| \n bereinigter Beitrag
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\n \n 2013
| \n Fr. 30'084.80
| \n Fr. 31'493.00
| \n
\n \n 2014
| \n Fr. 28'232.95
| \n Fr. 29'800.35
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\n \n 2015
| \n Fr. 27'057.65
| \n Fr. 27'962.25
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\n \n 2016
| \n Fr. 25'775.80
| \n Fr. 27'276.90
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\n \n 2017
| \n Fr. 24'605.35
| \n Fr. 26'038.30
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\n \n 2018
| \n Fr. 23'408.90
| \n Fr. 24'772.15
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C. Mit Eingabe vom 25. Januar 2019 erhoben A.________ und C.________ rechtzeitig Einsprache gegen sämtliche Verfügungen vom 28. Dezember 2018 und vom 8. Januar 2019 (AK-act. FMP 24; AK-act. FM 26).
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D. Am 9. Januar 2020 entschied die Ausgleichskasse Schwyz wie folgt (Einspracheentscheid Nr. 1033+1034/19):
\n 1.
Die beiden Einspracheverfahren Nr. 1033/19 und 1034/19 werden vereinigt.
\n 2.
Die Einsprachen vom 25. Januar 2019 werden im Sinne der Erwägungen abgewiesen.
\n 3.
Die Verfügungen vom 8. Januar 2019 und 6. Februar 2019 sowie die Verfügung vom 28. Dezember 2018 betreffend die Ehefrau werden bestätigt.
\n 4.
Die Verfügung vom 28. Dezember 2018 betreffend den Ehemann wird von Amtes wegen korrigiert: Die vom Ehemann zu entrichtenden Beiträge für Nichterwerbstätige für das Jahr 2013 werden auf Fr. 24'046.45 (inkl. Verfahrenskosten) und die für diese Beitragsnachforderung anfallenden Verzugszinsen auf Fr. 6'004.95 reduziert.
\n 5.
Das Verfahren ist kostenlos.
\n 6.
(Rechtsmittelbelehrung)
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E. Gegen den Einspracheentscheid vom 9. Januar 2020 liessen die Beschwerdeführer rechtzeitig am 12. Februar 2020 (= Posteingang am Verwaltungsgericht) Beschwerde einreichen mit den folgenden Anträgen (Beschwerde S. 2):
\n 1.
Es sei der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 9. Januar 2020 betreffend die Beitragsjahre 2013 bis 2019 aufzuheben.
\n 2.
Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer 1 im AHV-beitragsrechtlichen Sinne seit dem 01. Januar 2013 der Beitragspflicht von Erwerbstätigen untersteht und er nicht rückwirkend ab dem 01. Januar 2013 der Beitragspflicht von Nichterwerbstätigen zu unterstellen ist, mithin mit Wirkung ab dem 01. Januar 2013 kein Statuswechsel bzw. keine Qualifizierung des Beschwerdeführers 1 als Nichterwerbstätiger zu erfolgen hat.
\n 3.
Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 2 im AHV-beitrags-rechtlichen Sinne seit dem 01. Januar 2013 im Sinne von