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II 2020 2
 
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Entscheid vom 15. Juli 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Marco Lacher, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
 
gegen
 
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    \n
  1. Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
    \n Vorinstanz,
  2. \n
  3. F.S.________,
  4. \n
  5. M.________ GmbH,
  6. \n
  7. T.________ AG,
  8. \n
Beigeladene,
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Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsstatus)
 

\n Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1972) ist im November 2017 aus dem Kanton Zürich in den Kanton Schwyz gezogen. Er war in der Zeit vom 01.11.2009 bis 06.12.2018 als unselbständiger Erwerbstätiger bei der Privatbank K.________ SA in H.________ tätig (Vi-act 3, 24, Bf-act. 3).
\n B. Am 18. April 2019 meldete sich A.________ bei der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz für die Zeit ab 1. März 2019 als Selbständigerwerbender an; als Art der Tätigkeit/des Betriebs nannte er \"Finanz Consulting\". Neben zwei Rechnungen an Kunden reichte A.________ u.a die Verfügung des Amts für Arbeit Schwyz vom 6. März 2019 betreffend Vermittlungsfähigkeit ein (Vi-act. 1).
\n C. Nach einem Austausch der jeweiligen Standpunkte am 13. Mai 2019 reichte A.________ am 16. Mai 2019 weitere Unterlagen betreffend die Selbständigkeit ein (Vi-act. 4). Nach Prüfung der Unterlagen und weiteren Abklärungen teilte die Ausgleichskasse der Vertreterin von A.________ mit E-Mail vom 12. Juni 2019 mit, dass sie ihn als Selbständigerwerbenden abweisen müsse, da er bei verschiedenen Gesellschaften (den Beigeladenen) im Handelsregister eingetragen sei (Vi-act. 5).
\n D. Mit Schreiben vom 18. Juni 2019 ersuchte A.________ die Ausgleichskasse um den Erlass einer einsprachefähigen Verfügung (Vi-act. 5).
\n E. Am 19. Juni 2019 verfügte die Ausgleichskasse, dass A.________ ab 1. März 2019 als Arbeitnehmer der F.S.________, der M.________ GmbH, der T.________ AG und der S. LP.________ gelte (Vi-act. 6).
\n F. Gegen diese Verfügung liess A.________ mit Schreiben vom 5. Juli 2019 Einsprache bei der Ausgleichskasse einreichen (Vi-act. 7). Mit Verfügungen vom 29. August 2019 lud die Ausgleichskasse die F.S.________, die M.________ GmbH und die T.________ AG ins Einspracheverfahren bei (Vi-act. 9, 10, 11).
\n G. Mit Einspracheentscheid (Nr. 1149/19) vom 20. November 2019 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab (Zustellung am 21. November 2019) und bestätigte gleichzeitig die Verfügung vom 19. Juni 2019 (Vi-act. 24).
\n H. Mit Eingabe vom 6. Januar 2020 lässt A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstands über die Weihnachtsferien) beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz rechtzeitig Beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen:
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    \n
  1. Der angefochtene Entscheid sei in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben;
  2. \n
  3. Der Beschwerdeführer sei in Bezug auf seine Tätigkeit als Finanzberater als selbständig erwerbend im Sinne des AHVG anzuerkennen;
  4. \n
  5. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen;
  6. \n
  7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Lasten der Vorinstanz.
  8. \n
\n I. Mit Verfügung vom 7. Januar 2020 lud der instruierende Richter die F.S.________, die M.________ GmbH und die T.________ AG ins Verfahren (II 2020 2) ein. Es wurden ihnen und der Vorinstanz die Möglichkeit eingeräumt, zur Beschwerde eine Vernehmlassung einzureichen. Am 27. Februar 2020 reicht die Vorinstanz ihre Vernehmlassung ein. Die Beigeladenen reichen ihre Vernehmlassungen am 8. Januar 2020 (M.________ GmbH und T.________ AG) sowie am 10. März 2020 (I.________) ein.
\n J. Hierzu äussert sich der Beschwerdeführer replizierend am 25. März 2020. Die Vorinstanz verzichtet mit Schreiben vom 14. April 2020 auf eine weitere Stellungnahme. Seitens der Beigeladenen erfolgen innert Frist keine weiteren Eingaben.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich namentlich danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (vgl.