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II 2020 49
 
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Entscheid vom 15. Juli 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
Familienausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst,
\n Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Familienzulagen (Differenzzulagen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1964) meldete sich am 17. Dezember 2018 (Eingang Ausgleichskasse am 25.3.2019) für die Tochter (Jg. 2002), beide wohnhaft im Kanton Schwyz, bei der Familienausgleichskasse Schwyz zum Bezug von Differenzzulagen gemäss Familienzulagengesetz an. Sie beantragte die rückwirkende Ausrichtung der Differenzzulagen ab August 2016 (Vi-act. 1).
\n B. Mit Verfügung vom 29. März 2019 wies die Familienausgleichskasse Schwyz den Antrag ab mit der Begründung, für nichterwerbstätige Personen bestehe kein Anspruch auf Differenzzahlungen (Vi-act. 2).
\n C. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 23. April 2019 Einsprache mit den Anträgen (Vi-act. 3a):
\n 1. Die Differenzzulagen zwischen meinem Wohnort (Kanton SZ) zusammen mit meiner Tochter in Ausbildung und dem Wohnort des Kindsvaters (Kanton Aargau) seien zu gewähren.
\n 2. Eventualiter sei sonst diese Differenzzulage an/über meinen jetzigen Ehemann (und somit Stiefvater) seit 2016 (B.________) und im gleichen Haushalt mit mir und meiner Tochter lebend auszuzahlen.
\n Mit Entscheid vom 5. März 2020 wies die Familienausgleichskasse die Einsprache ab (Vi-act. 7a).
\n D. Am 9. Mai 2020 (Poststempel 10.5.2020) erhebt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Beachtung des a.o. Fristenstillstandes gemäss der Verordnung über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus [COVID-19] vom 20.3.2020 [SR 173.110.4]) Beschwerde mit den Anträgen:
\n 1. Die Differenzzulagen zwischen meinem Wohnort (Kanton SZ) zusammen mit meiner Tochter in Ausbildung und dem Wohnort des Kindsvaters (Kanton Aargau) seien [ab Zuzug in Kanton SZ Juli 2016] zu gewähren.
\n 2. Eventualiter sei sonst diese Differenzzulage an/über meinen jetzigen Ehemann (und somit Stiefvater) seit 2016 (B.________) und im gleichen Haushalt mit mir und meiner Tochter lebend auszuzahlen.
\n 3. Sub-eventualiter sei diese Differenzzulage mir ab Januar 2020 [infolge zwischenzeitlich festem und steigendem Zwischenverdienst gem. Beilagen 5a) bis 5c)] subsidiär wieder direkt zu überweisen.
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten Gegenpartei oder des Staates.
\n Mit Vernehmlassung vom 17. Juni 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Hierzu nimmt die Beschwerdeführerin am 19. Juni 2020 Stellung.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Familienzulagen sind einmalige oder periodische Geldleistungen, die ausgerichtet werden, um die finanzielle Belastung durch ein oder mehrere Kinder teilweise auszugleichen (