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II 2020 55
 
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Entscheid vom 17. August 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Taggelder; arbeitgeberähnliche Stellung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1970) war 2012 Mit-Gründer und anschliessend Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der B.________ GmbH (heute C.________ AG) sowie später CEO und Verwaltungsrat der C.________ AG in einem 100% Pensum. Zweck der Gesellschaft C.________ AG ist die Erbringung von nationalen und internationalen Beratungen und Dienstleistungen aller Art im Finanzdienstleistungssektor sowie die Konzeption, Planung, Produktion und Umsetzung von Projekten (vgl. Handelsregisterauszug C.________ AG). Am 27. April 2019 wurde ihm auf den 30. Juni 2019 gekündigt (Vi-act. 12). Am 2. Juli 2019 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Juli 2019 (Vi-act. 1). Am 9. September 2019 unterzeichnete A.________ einen neuen Arbeitsvertrag mit der C.________ AG als deren CEO in einer 100%-Anstellung per 1. September 2019, sodass er per 31. August 2019 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet wurde (Vi-act. 13, 17).
\n B. Mit Verfügung vom 22. November 2019 qualifizierte das Amt für Arbeit A.________ ab dem 1. Juli 2019 bis und mit dem 30. August 2019 als vermittlungsunfähig und wies seinen Entschädigungsantrag ab diesem Zeitpunkt bis auf weiteres ab mit der Begründung, er habe eine arbeitgeberähnliche Stellung inne (Vi-act. 6). Die von A.________ hiergegen erhobene Einsprache (Vi-act. 7 und 8) wurde durch das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 236/19 vom 29. April 2020 abgewiesen und die Verfügung vom 22. November 2019 bestätigt (Vi-act. 10).
\n C. Gegen den Einspracheentscheid vom 29. April 2020 erhebt A.________ am 18. Mai 2020 rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit folgenden Anträgen(VG-act. 1):
\n 1. Es sind die gesetzlichen Arbeitslosenversicherungsleistungen vom 1. Juli 2019 bis 2019 [sic!] zuzusprechen und die üblichen Taggelder zu gewähren.
\n 2. Ferner ist eine unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren bzw. die Aufwände für die Erstellung von Einsprachen und Anträgen zu erstatten.
\n D. Unter Verweis auf die Sachverhaltsdarstellung und Begründung im Einspracheentscheid Nr. 236/19 vom 29. April 2020 beantragt das Amt für Arbeit am 10. Juni 2020, die Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid zu bestätigen (VG-act. 3).
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 29. April 2020 bestätigte die Vorinstanz die Verfügung vom 22. November 2019, mit welcher dem Beschwerdeführer der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Juli 2019 gestützt auf die aus