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\n \n \n II 2020 58
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| \n Entscheid vom 21. Oktober 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________, \n c/o C.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ergänzungsleistungen (Anrechnung eines Darlehens)
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Sachverhalt:\n
A. Das Ehepaar A.________ (geb. ________1969) und D.________ (geb. ________1969), welches zwei Kinder hat (E.________, geb. ________1992; F.________, geb. ________2002) bezog vom 1. Juni 2006 bis zur Leistungseinstellung der der Ehefrau ausgerichteten IV-Rente per 31. Juli 2010 Ergänzungsleistungen (vgl. Vi-act. 1, 4f., 25, 30f., 33, 35, 40, 43ff., 68f.). Dabei wurden als \"übriges Vermögen Diverses\" jeweils Fr. 200'000.-- berücksichtigt.
\n Mit Urteil vom ________ wurde ihre Ehe geschieden (vgl. Vi-act. 82).
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B. Mit Verfügung vom 30. November 2017 gewährte die IV-Stelle Schwyz A.________ (nachstehend: die Versicherte) rückwirkend ab 1. Oktober 2015 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung (vgl. Vi-act. 76).
\n Auf Antrag der Versicherten vom 29. November 2017 (vgl. Vi-act. 72) sprach ihr die Ausgleichskasse Schwyz mit Verfügung vom 24. Januar 2018 rückwirkend ab 1. Oktober 2015 Ergänzungsleistungen zu, wobei unter dem Titel \"Vermögen, Darlehen an Dritte\" ein Betrag von Fr. 100'000.-- angerechnet wurde (vgl. Vi-act. 101-108). Die dagegen erhobene Einsprache vom 21. Februar 2018 hiess die Ausgleichskasse Schwyz mit Einspracheentscheid vom 9. April 2018 teilweise gut (vgl. Vi-act. 121). Die teilweise Gutheissung betraf die Anrechnung von Kinderzulagen.
\n Infolge veränderter Berechnungsgrundlagen verfügte die Ausgleichskasse am 25. September 2018 eine Neuberechnung der Ergänzungsleistungen (vgl. Vi-act. 132). Ebenso wurde mit Verfügung vom 30. Oktober 2018 neu verfügt (vgl. Vi-act. 137f.). Hiergegen erhob die Versicherte am 9. November 2018 wiederum Einsprache bezüglich der Anrechnung eines Darlehens an Dritte von
\n Fr. 100'000.--, welche von der Ausgleichskasse mit Entscheid vom 27. November 2018 abgewiesen wurde. Auf das hiergegen eingereichte Wiedererwägungs-gesuch trat die Ausgleichskasse am 6. Februar 2019 nicht ein (vgl. Vi-act. 139, 142, 155).
\n Mit Verfügungen vom 21. Dezember 2018 (vgl. Vi-act. 146, 148, 153) sowie vom 1. Juli 2019 (vgl. Vi-act. 156f.) erfolgten abermals Neuberechnungen der Ergänzungsleistungen. Gegen die Verfügung vom 1. Juli 2019 erhob die Versicherte am 4. Juli 2019 erneut bezüglich der Anrechnung eines Darlehens an Dritte von Fr. 100'000.-- Einsprache (vgl. Vi-act. 158), welche mit Einspracheentscheid vom 29. August 2019 abgewiesen wurde (vgl. Vi-act. 164).
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C. Mit Verfügung vom 20. Dezember 2019 sprach die Ausgleichskasse der Versicherten ab dem 1. Januar 2020 eine Ergänzungsleistung (exkl. Prämienpauschale Krankenversicherung) von Fr. 760.-- zu, wobei sie beim Vermögen wiederum ein Darlehen an Dritte von Fr. 100'000.-- anrechnete (vgl. Vi-act. 162f.). Hiergegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 30. Januar 2020 sowie mit ergänzender Begründung vom 6. März 2020 bei der Ausgleichskasse Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei von der Anrechnung eines Darlehens an Dritte in der Höhe von Fr. 100'000.-- abzusehen (vgl. Vi-act. 165).
\n Mit Einspracheentscheid Nr. 1042/20 vom 13. Mai 2020 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache \"im Sinne der Erwägungen\" ab und bestätigte die Anrechnung des Darlehens an Dritte von Fr. 100'000.-- (vgl. Vi-act. 172).
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D. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 1042/20 vom 13. Mai 2020 (Versand am gleichen Tag) liess die Versicherte mit Eingabe vom 15. Juni 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungs-gericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Der Einspracheentscheid vom 13. Mai 2020 sei aufzuheben und die Verfügung vom 20. Dezember 2019 sei teilweise aufzuheben.
\n 2.
Es sei von der Anrechnung eines Darlehens an Dritte in der Höhe von
\n Fr. 100‘000.-- und entsprechend eines Vermögensverzehrs abzusehen.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n 4.
Der Beschwerdeführerin sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und die unterzeichnende Rechtsanwältin als unentgeltliche Rechtsbeiständin einzusetzen.
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E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 30. Juni 2020 die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz; sie verweist dabei im Wesentlichen auf die Darlegungen im angefochtenen Einspracheentscheid vom 13. Mai 2020 und verzichtet auf weitere Ausführungen in der Angelegenheit.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Gemäss