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II 2020 64
 
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Entscheid vom 16. September 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ und B.________, ________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge 2017 - 2020: Beitragsstatus)
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Sachverhalt:
\n A. Mit Verfügungen vom 19. Dezember 2019 erliess die Ausgleichskasse Schwyz gegenüber dem Ehepaar A.________ und B.________ (geboren ________1958 bzw. ________1973) jeweils einzeln die folgenden provisorischen Beiträge (inkl. Verwaltungskosten) für Nichterwerbstätige der Jahre 2017 bis 2020 (vgl. Vi-act. 7 und 8):
\n        Ehemann    Ehefrau
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Jahr
prov. Beitragshöhe
prov. Beitragshöhe
2017
Fr. 7'106.25
Fr. 8'340.95
2018
Fr. 7'178.60
Fr. 8'340.95
2019
Fr. 8'340.95
Fr. 8'340.95
2020
Fr. 8'585.05
Fr. 8'585.05
\n Gleichentags verfügte die Ausgleichskasse die Verzugszinsen für die Jahre 2017 und 2018 wie folgt (vgl. Einspracheentscheid vom 18.6.2020 S. 2 lit. C):
\n Ehemann und Ehefrau (je)
\n Jahr Verzugszins
\n 2017 Fr. 821.35
\n 2018 Fr. 404.30
\n B. Mit Eingabe vom 16. Januar 2020 erhoben A.________ und B.________ fristgerecht Einsprache gegen «sämtliche provisorische Verfügungen» vom 19. Dezember 2019 (vgl. Vi-act. 13).
\n C. Mit Einspracheentscheid vom 18. Juni 2020 erkannte die Ausgleichskasse Schwyz was folgt (vgl. Vi-act. 20 S. 11):
\n 1. Die beiden Einspracheverfahren Nr. 1024/20 und 1025/20 werden vereinigt.
\n 2. Die Einsprachen vom 16. Januar 2020 werden im Sinne der Erwägungen abgewiesen.
\n 3. Die provisorischen Verfügungen vom 19. Dezember 2019 der Einsprecher für die Jahre 2019 und 2020 werden bestätigt.
\n 4. Die provisorischen Verfügungen vom 19. Dezember 2019 für die Jahre 2017 und 2018 werden von Amtes wegen korrigiert: Die vom Ehemann zu entrichtenden Beiträge für Nichterwerbstätige für das Jahr 2017 werden auf
\n Fr. 10‘657.85 (inkl. Verwaltungskosten) und für das Jahr 2018 auf Fr. 10'891.65 (inkl. Verwaltungskosten) definitiv festgesetzt. Die für die Beitragsnachforderungen angefallenen Verzugszinsen werden auf Fr. 1‘049.50 (2017) und Fr. 527.95 (2018) erhöht.
\n  Die von der Ehefrau zu entrichtenden Beiträge für das Jahr 2017 werden auf Fr. 11'892.55 (inkl. Verwaltungskosten) und für das Jahr 2018 auf
\n Fr. 12'054.-- (inkl. Verwaltungskosten) definitiv festgesetzt. Die für die Beitragsnachforderungen angefallenen Verzugszinsen werden auf Fr. 1'171.10 (2017) und Fr. 584.30 (2018) erhöht.
\n 5.-7. (Kostenlosigkeit; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung)
\n D. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 18. Juni 2020 erheben A.________ und B.________ mit Eingabe vom 9. Juli 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n Der Einspracheentscheid ist zurückzuweisen. Anerkennung von A.________ als dauernd voll erwerbstätig von 2017-2020 bei der C.________ AG, ________. Die beiden Beschwerdeführenden sind während der dauernden vollen Erwerbstätigkeit von A.________ von der Beitragspflicht auszunehmen.
\n Rückerstattung der aufgelaufenen Rechtskosten von CHF 4'500.- aufgrund grober Verfahrensfehler der Vorinstanz. Der Entscheid der Vorinstanz beruht auf Vermutungen und falschen Annahmen, zu deren Richtigstellung ein einfaches Telefonat mit dem Verwaltungsratspräsident der C.________ AG genügt hätte. Diese fahrlässige Unterlassung und die fehlerhafte Argumentation der Vorinstanz hat den Beizug eines Rechtsberaters mit obiger Kostenfolge verursacht. Diese Kosten sind dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 30. Juli 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Mit Stellungnahme vom 5. August 2020 halten die Beschwerdeführer an ihrer Beschwerde vom 9. Juli 2020 fest und ersuchen um die Ergänzung des zweiten Absatzes ihres Rechtsbegehrens der Beschwerde vom 9. Juli 2020 mit \"Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz\". Mit Schreiben vom 11. August 2020 verzichtet die Vorinstanz auf eine weitere Stellungnahme bzw. hält an ihrer Vernehmlassung vom 30. Juli 2020 fest.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1.1  Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch - bzw. freiwillig - versichert ist. Obligatorisch versichert sind nach