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\n \n \n II 2020 68
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| \n Entscheid vom 16. September 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatzentschädigung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ ist seit dem 1. Januar 2010 als Selbständigerwerbende im Nebenerwerb bei der Ausgleichskasse Schwyz angemeldet. Sie führt in Teilzeit als Kosmetikerin mit EFZ ein Kosmetik-Studio. Mit provisorischer Verfügung vom 6. Februar 2019 wurden ihr für das Jahr 2019 die Akontobeiträge festgesetzt basierend auf der Vorjahresperiode mit einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 800.-- (Vi-act. 1 und 2).
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B. Am 25. März 2020 ging bei der Ausgleichskasse die Anmeldung von A.________ für die Corona Erwerbsersatzentschädigung ein, da sie aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen COVID-19-Massnahmen ihren Betrieb als Kosmetikerin per 17. März 2020 einstellen musste (Vi-act. 3).
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C. Am 9. April 2020 erliess die Ausgleichskasse für A.________ eine Abrechnung Corona Erwerbsersatzentschädigung (Vi-act. 5). Dergemäss hatte sie infolge Betriebsschliessung vom 17. bis 31. März 2020 Anspruch auf Erwerbsersatzentschädigung von Fr. 34.10 (15 Tage bei einem Tagesansatz von Fr. 2.40 abzüglich Sozialversicherungsbeiträge). Für den Monat April erging die Abrechnung am 30. April 2020 und ergab einen Entschädigungsanspruch von Fr. 68.20 (30 Tage à Fr. 2.40 abzüglich Sozialversicherungsbeiträge; Vi-act. 9). Am 18. Mai 2020 erging schliesslich die Abrechnung Corona Erwerbsersatzentschädigung für die Zeit vom 1. bis 16. Mai 2020 (Fr. 36.35; 16 Tage à 2.40 abzüglich Sozialversicherungsbeiträge; Vi-act. 12).
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D. Mit AHV-Meldung vom 7. April 2020 übermittelte die Steuerverwaltung Schwyz die für die Beitragsfestsetzung massgebenden Faktoren aus der rechtskräftigen Steuerveranlagung für das Jahr 2018; gemeldet wurde ein Einkommen aus selbständiger Tätigkeit von Fr. 4'590.-- (Vi-act. 4). Hierauf erliess die Ausgleichskasse am 14. April 2020 die definitive Beitragsverfügung für das Jahr 2018, worin das beitragspflichtige Einkommen auf Fr. 3'300.-- (Fr. 4'590.-- abzüglich Vorjahresverlust) festgesetzt wurde (Vi-act. 6).
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E. Mit E-Mail vom 16. April 2020 informierte A.________ die Ausgleichskasse, sie habe infolge einer Herzoperation im Januar 2020 mit anschliessender Rehabilitation die definitive AHV-Abrechnung fürs Jahr 2019 noch nicht einreichen können, was sie nun nachhole (Vi-act. 7). Aufgrund dieser Einkommensmeldung 2019 erliess die Ausgleichskasse am 20. April 2020 eine neue provisorische Beitragsverfügung 2019 basierend auf einem beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 9'200.-- (Vi-act. 8).
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F. Mit E-Mail vom 5. Mai 2020 ersuchte A.________ die Ausgleichskasse um Neuberechnung der Erwerbsersatzentschädigung auf der Basis der von ihr am 16. April 2020 gemeldeten Einnahmen und Ausgaben ihrer Erwerbstätigkeit für das Jahr 2019 (Vi-act. 10). Mit Verfügung vom 7. Mai 2020 wies die Ausgleichskasse den Antrag zur Neuberechnung der Erwerbsersatzentschädigung ab (Vi-act. 11).
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G. Am 25. Mai 2020 (Vi-act. 13 und 15) erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 7. Mai 2020. Mit Entscheid vom 7. Juli 2020 wurde die Einsprache teilweise gutgeheissen und die Corona Erwerbsersatzentschädigung für die Zeit vom 17. März 2020 bis 16. Mai 2020 neu festgesetzt basierend auf einem Tagessatz von Fr. 8.--, entsprechend der definitiven Beitragsverfügung 2018 vom 14. April 2018 (Vi-act. 18).
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H. A.________ erhebt am 10. Juli 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem sinngemäsen Antrag, ihr für die Zeit vom 17. März 2020 bis 16. Mai 2020 eine Corona Erwerbsersatzentschädigung basierend auf den effektiven Einkommenszahlen gemäss Meldung vom 16. April 2020 zu gewähren.
\n Mit Vernehmlassung vom 3. August 2020 beantragt die Ausgleichskasse die Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Es ist vorliegend unbestritten, dass die Beschwerdeführerin als in der Schweiz wohnhafte Selbständigerwerbende obligatorisch AHV-versichert ist. Nicht bestritten ist ebenso, dass sie als solche einen Anspruch auf COVID-Erwerbsersatzentschädigung nach