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II 2020 69
 
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Entscheid vom 16. November 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Anrechnung eines Darlehens/
Vermögensverzicht)
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Sachverhalt:
\n A. Am 24. Januar 2020 meldete sich A.________ (geb. 1943) bei der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV an (vgl. Vi-act. 2).
\n B. Mit Verfügung vom 27. Februar 2020 stellte die Ausgleichskasse aufgrund der ihr vorliegenden Akten (vgl. Vi-act. 4-28) fest, dass die Voraussetzungen für die Ausrichtung von Ergänzungsleistungen nicht erfüllt seien und A.________ ab dem 1. Dezember 2019 keinen Anspruch auf Ergänzungsleistungen habe; gleichzeitig hielt sie unter Hinweis auf das beigelegte Berechnungsblatt fest, dass die im Jahre 2007 erfolgte Schenkung sowie die ungeklärten Vermögensabnahmen in den Jahren 2007, 2008, 2014 und 2018 bei der Berechnung als Vermögensverzicht von Fr. 129'000.-- (2019) bzw. Fr. 119'000.-- (2020) und ein Darlehen im Betrag von Fr. 200'375.-- beim Vermögen zu berücksichtigen seien (vgl. Vi-act. 29 i.V.m. Vi-act. 30f.).
\n C. Gegen diese Verfügung vom 27. Februar 2020, bestätigt mit Schreiben vom 11. März 2020 (vgl. Vi-act. 36), erhob A.________ am 13. März 2020 Einsprache und verlangte sinngemäss, es sei auf eine Anrechnung des Darlehens beim Vermögen sowie eines Vermögensverzichts bezüglich der ungeklärten Vermögensabnahmen in den Jahren 2007, 2008, 2014 und 2018 zu verzichten (vgl. Vi-act. 37).
\n D. Mit Einspracheentscheid Nr. 1081/20 vom 10. Juni 2020 wies die Ausgleichskasse die Einsprache «im Sinne der Erwägungen» ab und bestätigte die Anrechnung des Darlehens an Dritte im reduzierten Umfang von Fr. 140'262.-- sowie eines Vermögensverzichts infolge ungeklärter Vermögensabnahme von
\n Fr. 129'000.-- (für 2019) bzw. Fr. 119'000.-- (für 2020; vgl. Vi-act. 172).
\n E. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 1081 vom 10. Juni 2020 (Versand am gleichen Tag) liess A.________ mit Eingabe vom 13. Juli 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 10. Juni 2020 sei aufzuheben.
\n 2. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Zusprache von Ergänzungsleistungen sei gutzuheissen und die Sache zur Berechnung der Höhe des Anspruchs an die Ausgleichskasse zurückzuweisen.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.
\n 4. Der Beschwerdeführerin sei die unentgeltliche Protzessführung und Rechtsverbeiständung zu gewähren.
\n F. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 22. Juli 2020 die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz; sie verweist dabei im Wesentlichen auf die Darlegungen im angefochtenen Einspracheentscheid vom 10. Juni 2020.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gemäss