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\n \n \n II 2020 83
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| \n Entscheid vom 15. Dezember 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsstatus bzw. Beiträge 2014-2020 und Verzugszinsen Beiträge 2014-2018)
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Sachverhalt:\n
A.1 Mit Verfügungen vom 18. Dezember 2019 erhob die Ausgleichskasse Schwyz gegenüber A.________ (geb. ________1964) den für 2014 definitiven Beitrag (Fr. 3'190.45) bzw. die für die Jahre 2015 (Fr. 3'428.35), 2016 (Fr. 3'707.05), 2017 (Fr. 4'177.30), 2018 (Fr. 4'185.95) und 2019 (Fr. 5'435.05) provisorischen Beiträge von insgesamt Fr. 24'124.15.-- (inkl. Verwaltungskosten) für Nichterwerbstätige; gleichzeitig verfügte sie die Verzugszinsen für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 18. Dezember 2019 von insgesamt Fr. 2'635.20 (2014: Fr. 792.30; 2015: Fr. 679.95; 2016: Fr. 549.90; 2017: Fr. 410.75; 2018: Fr. 202.30; vgl. Vi-act. 6-23).
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A.2 Mit Eingabe vom 22. Januar 2020 erhob A.________ fristgerecht Einsprache gegen die Verfügungen vom 18. Dezember 2019 unter Einreichung zahlreicher Unterlagen (vgl. Vi-act. 28).
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B.1 Mit Verfügung vom 9. April 2020 erhob die Ausgleichskasse gegenüber A.________ den provisorischen Beitrag (inkl. Verwaltungskosten) von Fr. 5'594.15 für Nichterwerbstätige für das Jahr 2020 (vgl. Vi-act. 30 und 35).
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B.2 Mit Schreiben vom 2. Mai 2020 hielt A.________ sinngemäss an seiner Einsprache vom 22. Januar 2020 - bestätigt mit Schreiben vom 6. April 2020 - fest.
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B.3 Mit Eingabe vom 15. Mai 2020 - bei der Ausgleichskasse eingegangen am 18. Mai 2020 - erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 9. April 2020 und hielt sinngemäss an seiner Einsprache vom 22. Januar 2020 fest (vgl. Vi-act. 38-1ff./11).
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C. Mit Einspracheentscheid vom 3. August 2020 erkannte die Ausgleichskasse was folgt (vgl. Vi-act. 43-12/12):
\n 1.
Die beiden Einspracheverfahren Nr. 1032/20 und Nr. 1222/20 werden vereinigt.
\n 2.
In teilweiser Gutheissung der Einsprachen vom 22. Januar und 2. Mai 2020 werden die Beiträge der provisorischen Beitragsverfügung für das Jahr 2019 auf Fr. 3‘205.-- festgesetzt. Im Übrigen werden die Einsprachen abgewiesen.
\n 3.
Die Verfügungen vom 18. Dezember 2019 für die Beitragsjahre 2014 bis 2017 werden von Amtes wegen korrigiert: Die vom Einsprecher zu entrichtenden Beiträge für Nichterwerbstätige (inkl. Verwaltungskosten) sind auf Fr. 2‘541.55 (2014), Fr. 2‘779.45 (2015), Fr. 3‘228.75 (2016) und Fr. 3‘537.60 (2017) zu reduzieren. Die Verzugszinsen sind auf Fr. 631.15 (2014), Fr. 551.25 (2015), Fr. 478.95 (2016) und Fr. 347.85 (2017) zu korrigieren.
\n 4.
(Kostenlosigkeit; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung)
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D. Mit Schreiben vom 7. September 2020 (Postaufgabe: 8.9.2020) ersuchte A.________ das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz um «Verlängerung der Rekursfrist bis 15.10.2020» mit der Begründung, die Komplexität der Materie beanspruche einen höheren Aufwand; gleichzeitig bracht er seinen Beschwerdewillen zum Ausdruck.
\n Hierauf eröffnete der verfahrensleitende Richter A.________ mit Schreiben vom 10. September 2020, dem Begehren könne aus verschiedenen Gründen (Nichterstreckbarkeit der gesetzlichen Beschwerdefrist, noch laufende Rechtsmittelfrist; fehlende Voraussetzungen zur Einräumung einer Nachfrist zwecks Verbesserung der Eingabe) nicht entsprochen werden; er habe eine rechtsgenügliche Beschwerde fristgerecht einzureichen.
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E. In der Folge reichte A.________ mit Eingabe vom Montag, 14. September 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag), gegen den Einspracheentscheid vom 3. August 2020 unter Beachtung des Fristenstillstandes vom 15. Juli bis 15. August fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein; er verlangt sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheides vom 3. August 2020, eine beitragsrechtliche Qualifikation für die Jahre 2014 bis 2020 als unselbständig Erwerbstätiger sowie die Rückerstattung der bereits geleisteten Zahlungen für die entsprechenden Jahre (vgl. S. 6).
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F. Mit Vernehmlassung vom 5. Oktober 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde und verweist im Wesentlichen auf den angefochtenen Einspracheentscheid vom 3. August 2020. Hierzu liess sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. Oktober 2020 vernehmen. Hierzu äussert sich die Vorinstanz kurz mit Schreiben vom 17. November 2020.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch - bzw. freiwillig - versichert ist. Obligatorisch versichert sind nach