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II 2020 85
 
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Entscheid vom 15. Dezember 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht / Schulden /
\n Liegenschaftseinnahmen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geboren _____1935, verwitwet seit dem _____2003, Vater dreier erwachsener Töchter und eines erwachsenen Sohnes) lebt seit dem _____ 2016 im Altersheim \"C.________\" in D.________. Er meldete sich im Januar 2017 zum Bezug von Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV-Rente an. Mit Verfügung vom 3. April 2017 verneinte die Ausgleichskasse Schwyz einen Leistungsanspruch. Die dagegen erhobene Einsprache vom 2. Mai 2017 wies die Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 8. August 2017 ab (Vi-act. 69-2/10 lit. A).
\n B. Am 25. Oktober 2019 meldete sich A.________ erneut zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV-Rente an. In der Folge forderte die Ausgleichskasse Schwyz von A.________ mit verschiedenen Schreiben die Beantwortung von Fragebögen sowie die Einreichung von weiteren Unterlagen bzw. Belegen. Diesen Aufforderungen kam A.________ nach (vgl. Vi-act. 20 ff.; angefochtener Einspracheentscheid Sachverhalt lit. C).
\n C. Mit Verfügung vom 3. März 2020 verneinte die Ausgleichskasse einen Leistungsanspruch für den Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 31. Dezember 2019. Ab 1. Januar 2020 sprach sie dem Versicherten eine monatliche Ergänzungsleistung von Fr. 539.-- zu (inkl. Prämienpauschale der Krankenversicherung von Fr. 414.--) (vgl. Vi-act. 60).
\n Bei der Ermittlung des Anspruchs wurden für das Jahr 2019 u.a. ein Verzichtsvermögen von Fr. 138'644.--, Schulden von Fr. 3'431.-- und ein Nutzniessungsertrag von Fr. 21'660.-- angerechnet; für das Jahr 2020 wurden u.a. ein Verzichtsvermögen von Fr. 128'644.--, Schulden von Fr. 3'424.-- und ein Nutzniessungsertrag von ebenfalls Fr. 21'660.-- angerechnet (Vi-act. 62 - 65).
\n D. Gegen diese Verfügung vom 3. März 2020 liess A.________ am 3. April 2020 Einsprache bei der Ausgleichskasse Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen (vgl. Vi-act. 66):
\n 1. Die Verfügung der Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz vom 3. März 2020 betreffend Ergänzungsleistungen zur AHV und IV für A.________ sei vollumfänglich aufzuheben.
\n 2. Die Leistungsabrechnung ab 1. Oktober 2019 sei unter Einbezug des tatsächlichen Vermögens vorzunehmen und die Ergänzungsleistungen seien mit Wirkung ab 1. Oktober 2019 auf monatlich Fr. 3'499.-- und am 1. Januar 2020 auf monatlich Fr. 3'686.-- festzulegen.
\n 3. Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Ausgleichskasse Schwyz.
\n E. Mit Einspracheentscheid Nr. 1099/20 vom 11. August 2020 erkannte die Ausgleichskasse was folgt (Vi-act. 86):
\n 1. In teilweiser Gutheissung der Einsprache vom 3. April 2020 wird dem Einsprecher folgender monatlicher EL-Anspruch zugesprochen (inkl. Prämienpauschale Krankenversicherung):
\n ab 01.10.2019 bis 31.12.2019  Fr. 413.--
\n ab 01.01.2020  Fr. 917.--
\n 2. Das Verfahren ist kostenlos.
\n (3./4. Rechtsmittelbelehrung/Zustellung).
\n Bei der Ermittlung des Anspruches wurde ein im Vergleich zur Verfügung vom 3. März 2020 reduzierter Vermögensverzicht von Fr. 115'984.-- (für das Jahr 2019) und Fr. 105'984.-- (für das Jahr 2020) angerechnet (Vi-act. 86-11 f./12).
\n F. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 11.8.2020) lässt A.________ mit Eingabe vom 14. September 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz Nr. 1099/20 vom 11. August 2020 und die Verfügung der Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz vom 3. März 2020 betreffend Ergänzungsleistungen zur AHV und IV für A.________ seien vollumfänglich aufzuheben.
\n 2. Die Leistungsberechnung ab 1. Oktober 2019 sei unter Einbezug des tatsächlichen Vermögens vorzunehmen und die Ergänzungsleistungen seien mit Wirkung für den 1. Oktober 2019 bis Dezember 2019 auf monatlich Fr. 3'415.-- und ab 1. Januar 2020 auf monatlich Fr. 3'534.-- festzulegen.
\n 3. Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Ausgleichskasse Schwyz, und zwar sowohl für das Einsprache- als auch für das Beschwerdeverfahren.
\n G. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 29. Oktober 2020 die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz. Am 20. November 2020 lässt der Beschwerdeführer eine Replik einreichen und an den beschwerdeweise gestellten Anträgen festhalten. Mit Schreiben vom 27. November 2020 teilt die Vorinstanz ihren Verzicht auf eine weitere Stellungnahme mit.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach