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II 2020 86
 
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Entscheid vom 16. November 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)
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Sachverhalt:
\n A. Am 16. November 2019 meldete sich A.________ (geb. ________) bei der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV an (vgl. Vi-act. 11).
\n B. Mit Verfügung vom 2. Dezember 2019 verneinte die Ausgleichskasse aufgrund der ihr vorliegenden Akten (vgl. Vi-act. 12-32) einen Anspruch von A.________ auf die Ausrichtung von Ergänzungsleistungen ab dem 1. November 2019. Beim anrechenbaren Vermögen berücksichtigte die Ausgleichskasse gemäss dem Berechnungsblatt vom 2. Dezember 2019 unter \"übriges Vermögen\" einen Erlös aus Liegenschaftsverkauf von Fr. 174'090.-- an (vgl. Vi-act. 34-1/3).
\n C. Gegen diese Verfügung vom 2. Dezember 2019, erhob A.________ am 11. Dezember 2019 Einsprache und verlangte sinngemäss die Reduktion der übrigen Vermögenswerte von Fr. 174'090.-- auf Fr. 31'519.25, womit sich ein Ausgabenüberschuss und mithin ein EL-Anspruch ergebe (vgl. Vi-act. 35).
\n D. Mit Verfügung vom 18. August 2020 nahm die Ausgleichskasse infolge geänderter Berechnungsgrundlage eine Neuberechnung vor und sprach A.________ vom 1. bis 31. Januar 2020 EL-Leistungen von Fr. 1'672.-- bzw. ab 1. Februar 2020 von Fr. 2'226.-- (jeweils inkl. Prämienpauschalen der Krankenversicherung) zu (vgl. Vi-act. 73). Bei der Anspruchsermittlung wurde ein Vermögensverzicht von Fr. 100'000.-- angerechnet (vgl. Vi-act. 74-1/3).
\n E. Mit Einspracheentscheid Nr. 1290/19 vom 18. August 2020 wies die Ausgleichskasse die Einsprache vom 11. Dezember 2019 im Sinne der Erwägungen ab bzw. verneinte unter Hinweis auf das Berechnungsblatt vom 10. August 2020 für den Zeitraum vom 1. November 2019 bis 31. Dezember 2019 weiterhin einen Ergänzungsleistungsanspruch (vgl. Vi-act. 77 [Disp-Ziff. 1 i.V.m. Erw. 15]). Bei der Berechnung berücksichtigte sie einen Vermögensverzicht von Fr. 100'000.-- sowie einen Erlös aus Liegenschaft von Fr. 131'519.25 (vgl. Vi-act. 77-6/6).
\n F. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 1290/19 vom 18. August 2020 (Versand am gleichen Tag) liess A.________ mit Eingabe vom 15. September 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der angefochtene Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom
\n 18. August 2020 (Nr. 1290/19) sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab 1. November 2019 bis 31. Dezember 2019 Anspruch auf Ergänzungsleistungen (inkl. Durchschnittsprämie Krankenkasse) von monatlich mindestens Fr. 2‘070.00 hat.
\n 2. Eventualiter sei der angefochtene Einspracheentscheid der Ausgleichkasse Schwyz vom 18. August 2020 (Nr. 1290/19) aufzuheben, der grundsätzliche Anspruch der Beschwerdeführerin auf Ergänzungsleistungen festzuhalten und die Vorinstanz anzuweisen, den Anspruch der Beschwerdeführerin neu zu berechnen.
\n 3. Subeventualiter sei der angefochtene Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 18. August 2020 (Nr. 1290/90) aufzuheben und die Sache zwecks ergänzender Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 4. Die Vorinstanz sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin für das vorliegende Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 2‘800.00 zu bezahlen.
\n G. Gegen die Verfügung vom 18. August 2020 (vgl. vorstehend lit. D) erhob A.________ am 16. September 2020 Einsprache und verlangte u.a. eine Sistierung des Einspracheverfahrens bis das Verwaltungsgericht in der vorliegenden Angelegenheit entscheide (vgl. Vi-act. 81). Mit Schreiben vom 21. September 2020 bestätigte die Vorinstanz den Eingang der beschwerdeführerischen Einsprache vom 16. September 2020 und stellte einen Einspracheentscheid innert angemessener Frist in Aussicht (vgl. Vi-act. 86).
\n H. Mit Vernehmlassung vom 6. Oktober 2020 beantragt die Vorinstanz in der vorliegenden Angelegenheit was folgt:
\n 1. In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 15. September 2020 sei per 1. November 2019 ein Erlös aus der Liegenschaft von
\n Fr. 31‘519.25 anzurechnen. Im Übrigen sei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 15. September 2020 abzuweisen.
\n 2. Die Sache sei zur Berechnung der Ergänzungsleistungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz.
\n I. Hierzu äussert sich die Beschwerdeführerin mit Stellungnahme vom 26. Oktober 2020. Mit Schreiben vom 29. Oktober 2020 verzichtet die Vorinstanz auf eine weitere Stellungnahme in der Angelegenheit.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gemäss