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II 2020 89
 
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Entscheid vom 1. Februar 2021
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch D.________ c/o A.________ GmbH,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
AHVG (Beiträge; Geschäftsjahre 2014 - 2016)
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Sachverhalt:
\n A. Die A.________ GmbH (UID: CHE-B.________) mit Sitz in C.________ bezweckt das Engineering von und den Handel mit Ersatzteilen und Komponenten für Textilmaschinen zur Produktion synthetischer Filamente. Geschäftsführer und berechtigt zur Kollektivunterschrift zu zweien ist D.________. F.________ ist einzige Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie hält alle Stammteile zu 1 x Fr. 20'000.-- und zeichnet mit Einzelunterschrift (Auszug des Handelsregisters des Kantons Schwyz, <https://sz.chre-gister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-B.________>, besucht am 12.1.2021).
\n Im Nachgang zu einer Arbeitgeberkontrolle durch die E.________ welche infolge unvollständiger und teils nicht nachvollziehbarer Unterlagen nicht ordnungsgemäss durchgeführt werden konnte (Vi-act. 2), verfügte die Ausgleichskasse Schwyz mit drei Verfügungen vom 31. Dezember 2019 die Lohnbeiträge (AHV/IV/EO, FAK, ALV, zuzüglich Verwaltungskosten von 5%) für die Jahre 2014 - 2016 der A.________ GmbH wie folgt (vgl. Vi-act. 8-10; 34 S. 2):
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Jahr
Jahreslohnsumme
Lohnbeiträge
 2014
Fr. 104'000.-
Fr. 15'199.60
2015
Fr. 92'000.-
Fr. 13'353.80
2016
Fr. 71'826.-
Fr. 10'387.80
\n B. Am 2. Januar 2020 verfügte die Ausgleichskasse die Verzugszinsen für die auszugleichenden Lohnbeiträge der Jahre 2014 - 2016 wie folgt (vgl. Vi-act. 11; 14 und 17):
\n Jahr Verzugszins
\n 2014 Fr. 731.55
\n 2015 Fr. 581.40
\n 2016 Fr. 434.70
\n Gleichentags verfügte die Ausgleichskasse die Nachtragsrechnungen für die Jahre 2014 - 2016 wie folgt (vgl. Vi-act. 12; 15 und 18):
\n Jahr Nachtragsbetrag
\n 2014 Fr. 3'654.55
\n 2015 Fr. 3'484.40
\n 2016 Fr. 3'327.20
\n C. Mit drei Eingaben vom 2. Januar 2020 erhob die A.________ GmbH (vertreten durch D.________) fristgerecht Einsprache gegen die Verfügungen vom 31. Dezember 2019 (vgl. Vi-act. 20; 21 und 22).
\n D. Mit drei Eingaben vom 9. Januar 2020 erhob die A.________ GmbH fristgerecht Einsprache gegen die Verfügungen vom 2. Januar 2020 (vgl. Vi-act. 24; 25 und 26). Sie machte geltend, der \"tatsächliche Basislohn\" betrage (Jahr 2014) Fr. 49'900.-- (statt Fr. 104'000.--) bzw. (Jahr 2015) Fr. 67'537.-- (statt Fr. 92'000.--) bzw. (Jahr 2016) Fr. 48'630.-- (statt Fr. 71'826.--).
\n E. Mit Einspracheentscheid Nr. 1216/18 (recte Nr. 1014/20) vom 26. August 2020 erkannte die Ausgleichskasse betreffend die Lohnbeiträge 2014 bis 2016 was folgt (vgl. Vi-act. 34 S.6):
\n 1. Die Einsprache wird abgewiesen.
\n 2.-4. (Kostenlosigkeit; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung)
\n F. Mit Eingabe vom 24. September 2020 erhebt die A.________ GmbH beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz innert Frist \"Beschwerde gegen den Einspracheentscheid Nr. 1216/18 vom 26.8.2020 - Geschäftsjahr 2014 - 2015 - 2016\" ohne Nennung einer Vorinstanz sowie ohne einen konkreten Antrag (vgl. VG-act. 1.1; 1.2). Mit Verfügung vom 25. September 2020 setzte der Vizepräsident der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Frist bis 7. Oktober 2020 zur Verbesserung bzw. Ergänzung der Beschwerdeschrift an.
\n G. Mit Eingabe vom 7. Oktober 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) reicht die A.________ GmbH fristgerecht eine verbesserte Beschwerde ein mit folgenden Rechtsbegehren (nicht wörtliche Zitierung; vgl. VG-act. 4):
\n -            Antrag 2014: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von Fr. 84'000.-. Minderbeträge werden der Beschwerdeführerin belastet und eventuelle Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.
\n -            Antrag 2015: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von Fr. 67'537.-. Minderbeträge der Beschwerdeführerin belastet und eventuelle Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.
\n -            Antrag 2016: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von Fr. 51'826.-. Minderbeträge werden der Beschwerdeführerin belastet und eventuelle Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.
\n Des Weiteren ersucht die Beschwerdeführerin unter \"in Erwägung\" (Ziff. 1), \"die Verfügungen vom 31.12.2019 zu erlassen oder auf einen massvollen und verhältnismässigen Betrag, ausgehend von den zur Verfügung stehenden Daten, anzupassen.
\n H. Mit Vernehmlassung vom 10. November 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Eventuell sei die Ausgleichskasse anzuweisen, die Sozialversicherungsbeiträge für die Jahre 2014 - 2016 basierend auf den höchsten in der Beschwerde erwähnten Lohnzahlungen zu erheben (vgl. VG-act. 8 S.2).
\n I. Mit Stellungnahme vom 1. Dezember 2020 hält die Beschwerdeführerin an ihrer Beschwerde vom 7. Oktober 2020 fest unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (vgl. VG-act. 11.1, 11.2).
\n J. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 verzichtet die Vorinstanz auf eine weitere Stellungnahme (vgl. VG-act. 14).
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die AHV-Beiträge werden im ersten Teil des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 geregelt. Die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 sind auf diesen ersten Teil anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
\n Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht (d.h. im Kanton Schwyz vor dem Verwaltungsgericht) richtet sich gemäss Art. 61 (Einleitungssatz) ATSG grundsätzlich nach kantonalem Recht, d.h. im Kanton Schwyz nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (SRSZ 234.110; VRP) vom 6. Juni 1974.
\n Gemäss