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\n \n \n II 2020 90
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| \n Entscheid vom 1. Februar 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ GmbH, \n Beschwerdeführerin, vertreten durch D.________ c/o A.________ GmbH,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n AHVG (Beiträge; Geschäftsjahr 2013)
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Sachverhalt:\n
A. Die A.________ GmbH (UID: CHE-B.________) mit Sitz in C.________ bezweckt das Engineering von und den Handel mit Ersatzteilen und Komponenten für Textilmaschinen zur Produktion synthetischer Filamente. Geschäftsführer und berechtigt zur Kollektivunterschrift zu zweien ist D.________. E.________ ist einzige Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie hält alle Stammteile zu 1 x Fr. 20'000.-- und zeichnet mit Einzelunterschrift (Auszug des Handelsregisters des Kantons Schwyz, <https://sz.chre-gister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-B.________>, besucht am 15.1.2021).
\n Aufgrund drohender Verjährung für allenfalls zu wenig abgerechnete Lohnbeiträge sowie im Zusammenhang mit der Arbeitgeberkontrolle durch die I.________ welche aufgrund unvollständiger und teils nicht nachvollziehbarer Unterlagen (noch) nicht ordnungsgemäss durchgeführt werden konnte, verfügte die Ausgleichskasse Schwyz am 21. November 2018 für die zu wenig abgerechneten Lohnbeiträge (AHV/IV/EO, FAK, ALV, zuzüglich Verwaltungskosten Fr. 515.--) für das Jahr 2013 der A.________ GmbH wie folgt (vgl. Vi-act. 2):
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\n \n \n Jahr
| \n Jahreslohnsumme
| \n Lohnbeiträge
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\n \n 2013
| \n Fr. 100'000.-
| \n Fr. 14'615.--
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B. Mit der Eingabe vom 17. Dezember 2018 erhob die A.________ GmbH (vertreten durch D.________) fristgerecht Einsprache gegen die Verfügung vom 21. November 2018. Sie machte geltend, weder vorsätzlich noch wissentlich zu wenig Arbeitgeberbeiträge an die Ausgleichskasse entrichtet zu haben (vgl. Vi-act. 2).
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C. Mit Einspracheentscheid Nr. 1014/20 (recte Nr. 1216/18) vom 26. August 2020
setzte die Ausgleichskasse die noch nicht abgerechnete Lohnsumme auf Fr. 20'000.-- herab und
erkannte betreffend die Lohnbeiträge für das Jahr 2013 was folgt (vgl. Vi-act. 19 S.6):
\n 1.
In teilweiser Gutheissung der Einsprache vom 17. Dezember 2018 werden die nachzuzahlenden Lohnbeiträge 2013 im Sinne der Erwägungen neu auf Fr. 2'923.-- (inkl. Verwaltungskosten) festgesetzt.
\n 2.
Weitergehende Forderungen oder Anträge werden im Sinne der Erwägungen abgewiesen.
\n 3.-5.
(Kostenlosigkeit; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
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D. Mit Eingabe vom 24. September 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) erhebt die A.________ GmbH beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz innert Frist \"Beschwerde gegen den Einspracheentscheid Nr. 1014/20 (recte 1216/18) vom 26.08.2020 - Geschäftsjahr 2013\" ohne Nennung einer Vorinstanz sowie ohne einen konkreten Antrag (vgl. VG-act.1 und 1.2). Mit Verfügung vom 25. September 2020 setzte der Vizepräsident des Verwaltungsgerichts Schwyz eine nicht erstreckbare Frist bis 7. Oktober 2020 zur Verbesserung bzw. Ergänzung der Beschwerdeschrift an.
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E. Mit Eingabe vom 7. Oktober 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) reicht die A.________ GmbH fristgerecht eine verbesserte Beschwerde ein mit folgendem Rechtsbegehren (nicht wörtliche Zitierung) (vgl. VG-act. 4 S. 4):
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- Antrag 2013: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von Fr. 72'730.--. Minderbeträge werden der Beschwerdeführerin belastet und eventuelle Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.
\n Des Weiteren ersucht die Beschwerdeführerin unter 'in Erwägung' (Ziff. 1), \"die Verfügungen vom 21. November 2018 zu erlassen oder auf einen massvollen und verhältnismässigen Betrag, ausgehend von den zur Verfügung stehenden Daten, anzupassen\" (vgl. VG-act. 4 S. 3).
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F. Mit Vernehmlassung vom 10. November 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Eventuell sei die Ausgleichskasse anzuweisen, die Sozialversicherungsbeiträge für das Jahr 2013 basierend auf den höchsten in der Beschwerde erwähnten Lohnzahlungen zu erheben (vgl. VG-act. 8 S.2).
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G. Mit Stellungnahme vom 1. Dezember 2020 hält die Beschwerdeführerin an ihrer Beschwerde vom 7. Oktober 2020 fest unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (vgl. VG-act. 11.1, 11.2).
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H. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 verzichtet die Vorinstanz auf eine weitere Stellungnahme (vgl. VG-act. 14).
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Die AHV-Beiträge werden im ersten Teil des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 geregelt. Die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 sind auf diesen ersten Teil anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
\n Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht (d.h. im Kanton Schwyz vor dem Verwaltungsgericht) richtet sich gemäss Art. 61 (Einleitungssatz) ATSG grundsätzlich nach kantonalem Recht, d.h. im Kanton Schwyz nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974.
\n Gemäss