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II 2020 91
 
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Entscheid vom 16. November 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechtigung; selbstverschuldete Arbeitslosigkeit)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ war seit dem 1. Februar 2017 bei der B.________ AG als SAP IT Infrastructure Technologist angestellt, als die Firma das Anstellungsverhältnis mit Kündigung vom 6. September 2019 per 31. Dezember 2019 aufgelöst hat (Vi-act. 29, 31). Aufgrund von Krankmeldungen im Zeitraum vom 9. September 2019 bis 29. November 2019 durch A.________ verschob sich das Ende des Arbeitsverhältnisses gemäss Schreiben vom 19. Dezember 2019 auf den 29. Februar 2020 (Vi-act. 37).
\n B. Am 25. Februar 2020 meldete sich A.________ beim RAV C.________ zur Arbeitsvermittlung an (Vi-act. 36). Per 1. März 2020 machte er Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung geltend (Vi-act. 30). Bereits am 27. Februar 2020 erfolgte die Abmeldung von der Arbeitsvermittlung per 30. April 2020 infolge Stellenantritt ab 1. Mai 2020 (Vi-act. 35).
\n C. Mit Verfügung Nr. 238 vom 22. April 2020 stellte das Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, A.________ ab dem 1. März 2020 wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für 31 Tage in der Anspruchsberechtigung ein (Vi-act. 15). Dagegen erhob A.________ am 4. Mai 2020 (Posteingang) Einsprache, welche mit Einspracheentscheid Nr. 40/2020 vom 25. August 2020 abgewiesen wurde (Vi-act. 5).
\n D. Mit Eingabe vom 24. September 2020 (Postaufgabe) reicht A.________ gegen den Einspracheentscheid Nr. 40/2020 vom 25. August 2020 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein, bestreitet ein (schweres) Verschulden betreffend seine Arbeitslosigkeit und beantragt sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheides.
\n Unter Verweis auf die Begründung im Einspracheentscheid Nr. 40/2020 vom 25. August 2020 beantragt die Arbeitslosenkasse, Amt für Arbeit, mit Stellungnahme vom 21. Oktober 2020 die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Vorliegend ist unbestritten, dass der Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung grundsätzlich gegeben ist. Streitig ist, ob die Einstellung in der Anspruchsberechtigung des Beschwerdeführers aufgrund selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit rechtens ist und falls ja, ob die Einstellung für die Dauer von 31 Tagen gerechtfertigt ist.
\n 2.1 Nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 muss die versicherte Person alles Zumutbare unternehmen, um eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Schadenminderungspflicht; vgl. BGE 114 V 285 Erw. 3, 111 V 239 Erw. 2a, Urteil BGer 8C_12/2010 vom 4.5.2010 Erw. 2.2). Kommt sie dieser Verpflichtung nicht nach, kann die zuständige Arbeitslosenkasse eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung verfügen (vgl.