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\n \n \n II 2020 96
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| \n Entscheid vom 1. Februar 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung \n (Beiträge Nichterwerbstätige 2015 und 2016)
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Sachverhalt:\n
A. In Zusammenhang mit dem Ersuchen einer ausländischen Sozialversicherung um Bescheinigung des Versicherungsverlaufes in der Schweiz teilte die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) A.________ (geb. am ______1959) mit Schreiben vom 12. Juli 2019 mit, dass aufgrund der AHV/IV-Daten seine Beitragssituation von Februar bis Dezember 2015 und Mai bis November 2016 nicht hervorgehe (bzw. er eine Beitragslücke aufweise, vgl. angefochtener Einsprache-entscheid Sachverhalt lit. A). Die SAK bat A.________, sich mit dem Sozialversicherungszentrum Thurgau (SZT) in Verbindung zu setzen. Das SZT, welches diesen Brief als Kopie erhalten hatte und von der SAK gleichzeitig mit Schreiben ebenfalls vom 12. Juli 2019 um Zustellung eines neuen \"IK\" (individuelles Konto) ersucht worden war, übermittelte die Unterlagen der SAK zuständigkeitshalber an die Ausgleichskasse Schwyz, da A.________ in den Jahren 2015 und 2016 Wohnsitz in B.________ gehabt habe (vgl. zum Ganzen Vi-act. 1).
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B. Am 6. August 2019 stellte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ auf dessen Wunsch hin seinen IK-Auszug zu (Vi-act. 2). In der Folge teilte A.________ der Ausgleichskasse Schwyz mit Schreiben vom 30. August 2019 und unter Beilage verschiedener Dokumente mit, im Auszug sei \"einiges nicht richtig\" bzw. einiges fehle. Namentlich seien Krankentaggelder nicht berücksichtigt worden (Vi-act. 3; vgl. angefochtener Einspracheentscheid Sachverhalt lit. C). Mit Schreiben vom 4. September 2019 hielt die Ausgleichskasse Schwyz gegenüber A.________ fest, Krankentaggelder seien nicht AHV-pflichtig und es sei auf die Taggeldzahlungen u.a. der Jahre 2015 und 2015 kein AHV-Abzug vorgenommen worden, weshalb die Taggeldzahlungen auch nicht auf seinem individuellen Konto erscheinen würden. Auf Taggeldzahlungen müsse er selber AHV-Beiträge als Nichterwerbstätiger entrichten. Die Ausgleichskasse Schwyz müsse ihn für die Jahre 2015 und 2016 entsprechend als Nichterwerbstätigen erfassen und die Beiträge einfordern (Vi-act. 5).
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C. Mit provisorischen Verfügungen vom 5. Dezember 2019 erhob die Ausgleichskasse Schwyz gegenüber A.________ für die Jahre 2015 und 2016 folgende \"Akontobeiträge für Nichterwerbstätige\" (Beträge in Franken; Vi-act. 7):
\n [Jahr 2015]
\n Renteneinkommen 2015 (CHF 67'595.00 x 20)
CHF 1'351'900.00
\n Reinvermögen am 31.12.2015
CHF 0.00\n Massgebendes Vermögen
CHF 1'351'900.00
\n AHV/IV/EO
2'678.00
\n Abzüglich Beiträge aus Erwerbseinkommen (eigene Kasse)
-21.20
\n Verwaltungskosten [5.000 Prozent]
132.85\n Total Beiträge
2'789.65
\n [Jahr 2016]
\n Renteneinkommen 2016 (CHF 86'999.55 x 20)
CHF 1'739'991.00
\n Reinvermögen am 31.12.2016
CHF 0.00\n Massgebendes Vermögen
CHF 1'739'991.00
\n AHV/IV/EO
3'382.50
\n Abzüglich Beiträge aus Erwerbseinkommen (eigene Kasse)
-179.45
\n Verwaltungskosten [5.000 Prozent]
160.15\n Total Beiträge
3'363.20
\n Gleichzeitig verfügte die Vorinstanz Verzugszinsen
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- für die Beitragsnachforderung 2015 für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 5. Dezember 2019 von Fr. 548.25.--, sowie
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- für die Beitragsnachforderung 2016 für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 5. Dezember 2019 von Fr. 492.80.-- (vgl. Vi-act. 8).
\n Nachdem diese Verfügungen zunächst an eine nicht mehr aktuelle Adresse zugestellt worden waren, stellte sie die Ausgleichskasse A.________ mit Schreiben vom 7. Januar 2020 an die aktuelle Adresse zu (Vi-act. 11).
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D. Mit Eingabe vom 22. Januar 2020 liess A.________ Einsprache gegen die Verfügungen \"vom 16. Dezember 2019\" (recte: 5.12.2019) erheben sowie um Aktenzustellung und Fristsetzung zur Begründung ersuchen (vgl. Vi-act. 12). Eine von der Ausgleichskasse Schwyz mit Einschreiben vom 27. Februar 2020 gesetzte Frist bis 23. März 2020 zur ergänzenden Begründung liess A.________ ungenützt verstreichen, weshalb die Ausgleichskasse Schwyz mit Schreiben vom 15. April 2020 letztmalige Frist bis 12. Mai 2020 zur ergänzenden Begründung setzte (Vi-act. 15 f.). Am 27. April 2020 teilte die damalige Vertreterin von A.________ die Mandatsbeendigung mit und ersuchte, die weitere Korrespondenz direkt an den Versicherten zu richten (Vi-act. 17). Mit Einschreiben vom 8. Mai 2020 reichte A.________ eine Einsprachebegründung ein (Vi-act. 18).
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E. Mit Einspracheentscheid vom 16. September 2020 erkannte die Ausgleichskasse Schwyz was folgt (vgl. Vi-act. 20 S. 5):
\n 1.
Die Einsprache vom 22. Januar 2020 bzw. 8. Mai 2020 wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
\n 2.
Das Verfahren ist kostenlos.
\n 3.-4.
(Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
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F. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 16. September 2020 (Versand am gleichen Tag) reichte A.________ mit Eingabe vom 14. Oktober 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein mit dem Antrag, der Einspracheentscheid vom 16. Sep-tember 2020 sei aufzuheben.
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G. Mit Vernehmlassung vom 4. November 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Hierzu lässt sich der Beschwerdeführer innert Frist (19.11.2020) nicht mehr vernehmen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1.1 Nach