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\n \n \n II 2021 102
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| \n Entscheid vom 15. Dezember 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchs-berechtigung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1966) trat per 1. Februar 2017 seine Stelle als Bereichsleiter Abklärung (Mitglied der Geschäftsleitung) beim Verein D.________
in einer Vollzeitbeschäftigung an (vgl. Vi-act. 173). Mit Schreiben vom 18. Mai 2020 unterbreitete der Arbeitgeber A.________ eine Anpassung des Arbeitsvertrages per 1. September 2020 (vgl. Vi-act. 111). Nachdem sich A.________ mit E-Mail vom 25. Mai 2020 mit den neuen Konditionen nicht einverstanden erklärt hatte (vgl. Vi-act. 147), unterbreitete der Arbeitgeber A.________ mit Änderungskündigung vom 2. Juni 2020 ein neues Stellenangebot per 1. Januar 2021; gleichzeitig wies er darauf hin, dass bei nicht Unterzeichnung das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2020 aufgelöst werde (vgl. Vi-act. 154). Nachdem A.________ mit Schreiben vom 10. Juni 2020 auf das alternative Stellenangebot verzichtete, wurde das Arbeitsverhältnis vom Arbeitgeber mit Änderungskündigung vom 2. Juni 2020 per 31. Dezember 2020 aufgelöst (vgl. Vi-act. 169).
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B. Per 3. November 2020 wurde A.________ zur Arbeitsvermittlung ab dem 1. Januar 2021 angemeldet (vgl. Vi-act. 177-179). Mit Schreiben vom 10. Dezember 2020 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. Januar 2021 (Vi-act. 159-165). Mit Schreiben vom 11. Dezember 2020 teilte die C.________ A.________ mit, es sei abzuklären, ob gegebenenfalls eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit vorliege; gleichzeitig räumte sie ihm im Rahmen des rechtlichen Gehörs bis 31. Januar 2021 Gelegenheit zur Stellungnahme ein (vgl. Vi-act. 139/125). Am 29. Januar 2021 liess A.________ eine Stellungnahme einreichen (vgl. Vi-act. 116-119). Mit Verfügung vom 11. Februar 2021 stellte die C.________ A.________ infolge selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für die Dauer von 28 Tagen in der Anspruchsberechtigung ab dem 1. Januar 2021 ein (vgl. Vi-act. 100-103).
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C. Die von A.________ am 23. Februar 2021 gegen die Verfügung vom 11. Februar 2021 eingereichte Einsprache wies die C.________ mit Einspracheentscheid vom 19. August 2021 ab (vgl. Vi-act. 19-28).
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D. Gegen den Einspracheentscheid vom 19. August 2021 (Versand: A-Post Plus) liess A.________ am 20. September 2021 (Versand: gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den Anträgen:
\n 1.
Der Einspracheentscheid der C.________ sei aufzuheben und in Gutheissung der Beschwerde sei die Einstellung der Anspruchsberechtigung um 28 Tage wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit vollumfänglich aufzuheben und dem Beschwerdeführer der Taggeldanspruch in ebendiesem Umfang nachzubezahlen.
\n 2.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.
\n Am 23. September 2021 reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen nach.
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E. Die Vorinstanz beantragt mit Stellungnahme vom 30. September 2021
die Abweisung der Beschwerde sowie die Bestätigung des Einspracheentscheides vom 19. August 2021 unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers. Der Beschwerdeführer liess sich mit Stellungnahme vom 21. Oktober 2021 erneut in der Angelegenheit vernehmen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Vorliegend ist einzig strittig und nachfolgend zu beurteilen, ob die Vor-instanz zu Recht den Beschwerdeführer wegen Nichtannahme einer zumutbaren Arbeit für 28 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat.
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2.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 muss die versicherte Person alles Zumutbare unternehmen, um eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Schadenminderungspflicht; vgl.
BGE 114 V 285 Erw. 3;
BGE 111 V 239 Erw. 2a;
BGE 108 V 165 Erw. 2a). Kommt sie dieser Verpflichtung nicht nach, kann die zuständige Arbeitslosenkasse eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung verfügen (vgl.