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\n \n \n II 2021 104
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| \n Entscheid vom 14. März 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV-Beiträge für \n das Jahr 2010)
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Sachverhalt:\n
A.1 A.________ ist selbständigerwerbender Facharzt für ________ und seit 2006 als Beitragspflichtiger der Ausgleichskasse \"C.________\" angeschlossen.
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A.2 Mit Verfügung vom 9. Juli 2012 veranlagte das Steueramt des Bezirks D.________ A.________ über die direkte Bundessteuer sowie die Kantons- und Gemeindesteuern betreffend die Periode 2010 (1.1.2010 - 31.12.2010) nach pflichtgemässem Ermessen definitiv (Bf-act. 02). Während der Rechtsmittelfrist wurde die Verfügung nicht angefochten.
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A.3 Am 22. Oktober 2012 reichte A.________ ein Revisionsgesuch betreffend die Ermessensveranlagungsverfügung vom 9. Juli 2012 ein (Bf-act. 4). Mit Entscheid vom 29. Oktober 2012 wies das Steueramt des Bezirks D.________ das Gesuch ab (Bf-act. 5).
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A.4 Am 17. Dezember 2012 stellte das Steueramt des Bezirks D.________ A.________ ein Dokument mit dem Titel \"Calcul de l'impôt resultant d'un réexamen de la dernière décision de taxation\" für die Steuerperiode 2010 zu (Bf-act. 6), welche gegenüber der Ermessenveranlagungsverfügung vom 9. Juli 2012 unverändert war. Am 17. Januar 2013 erhob A.________ Einsprache gegen die Steuerberechnung und beantragte zusätzlich Feststellung der Nichtigkeit der Veranlagungsverfügung vom 9. Juli 2012 (Bf-act. 7).
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A.5 Mit Einspracheentscheid vom 16. August 2017 wies die Steuerverwaltung des Kantons E.________ u.a. den Nichtigkeitsantrag ab (Bf-act. 10). Gegen die Abweisung des Nichtigkeitsantrags erhob A.________ am 18. September 2017 Beschwerde beim E.________ Kantonsgericht (Bf-act. 11), welches diese mit Entscheid vom 3. Juni 2020 abwies (Bf-act. 12).
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A.6 Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 6. Juli 2020 gelangte A.________ an das Bundesgericht (Bf-act. 13). Das Bundesgericht wies die Beschwerde mit Urteil ________ vom ________ 2021 ab (Bf-act. 14). Die Ermessensveranlagung erwies sich nicht als nichtig.
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A.7 Mit Schreiben vom 8. Juni 2021 liess das kantonale Steueramt der Bezirke D.________ und F.________ A.________ eine (neue) Steuerberechnung zukommen, welche gegenüber der alten unverändert geblieben war (Bf-act. 15). A.________ erhob dagegen am 05. Juli 2021 Einsprache (Bf-act. 16). Diese ist im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung noch pendent.
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B.1 Parallel zum Steuerjustizverfahren informierte C.________ mit Schreiben vom 2. Juli 2013 A.________ gestützt auf eingereichte Unterlagen über sein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit über seine voraussichtlichen Beiträge betreffend die Periode 2010 (Vi-act. 2).
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B.2 Am 12. November 2013 erbat C.________ per E-Mail die kantonale Steuerverwaltung um Auskunft darüber, ob die rechtskräftige Veranlagungsverfügung für die Periode 2010 bereits vorliege. Diese meldete am 21. November 2013, dass das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei (Vi-act. 9). Darauffolgende Anfragen selbigen Inhalts wurden von der kantonalen Steuerverwaltung mit Bestätigung jeweils vom 9. September 2015 (Vi-act. 10), 31. Oktober 2016 (Vi-act. 11), 21. September 2017 (Vi-act. 12), 13. Juli 2018 (Vi-act. 13), 4. Dezember 2019 (Vi-act. 14) sowie 23. Oktober 2020 (Vi-act. 3) gleich beantwortet.
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B.3 Am 2. Juni 2021, nachdem über den Nichtigkeitsantrag höchstrichterlich befunden worden war, erging die Steuermeldung an C.________ (Vi-act. 4). Die definitive Beitragsverfügung erging einen Tag später am 3. Juni 2021 (Vi-act. 5). Dagegen erhob A.________ am 7. Juli 2021 Einsprache mit der Begründung, der Anspruch auf Beitragserhebung sei gemäss