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\n \n \n II 2021 112
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| \n Entscheid vom 21. Februar 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ AG, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Covid-19; Kurzarbeitsentschädigung)
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Sachverhalt:\n
A. Die A.________ AG bezweckt hauptsächlich den Handel von und mit technischen Komponenten, insbesondere Präzisions-Werkzeugen und -Systemen für die Spannwerkzeugtechnik (Bf-act. 1). Am 13. April 2021 reichte die A.________ AG auf dem a.o. Formular 'Kurzarbeit aufgrund von behördlichen Massnahmen infolge Covid-19-Pandemie' die Voranmeldung ein. Dies für den Gesamtbetrieb mit 3 Angestellten, wobei von Kurzarbeit vom 23. Mai 2021 bis 22. August 2021 2 Angestellte mit einem voraussichtlichen Arbeitsausfall von 98% betroffen seien. Die Voranmeldung begründete die A.________ AG wie folgt: \"Die Metallindustrie hat durchs Band Kurzarbeit und wir als Lieferanten dort bekommen dies 1 zu 1 zu spüren. Alle Investitionen werden zurückgehalten und nur das Nötigste wird beschafft\" (Vi-act. 1).
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B. Am 20. April 2021 ersuchte das Amt für Arbeit die A.________ AG um zusätzliche Informationen und Unterlagen (Vi-act. 2), worauf die A.________ AG mit Email vom 21. April 2021 reagierte (Vi-act. 3). Mit Verfügung vom 6. Mai 2021 erhob das Amt für Arbeit Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung (KAE), da die Email vom 21. April 2021 nicht aufschlussreich sei und die A.________ AG die geforderten Informationen und Unterlagen nicht geliefert habe.
\n Mit Email vom 10. Mai 2021 und 20. Mai 2021 (Vi-act. 7) reichte die A.________ AG Unterlagen ein, worauf das Amt für Arbeit am 27. Mai 2021 eine die Verfügung vom 6. Mai 2021 ersetzende Verfügung erliess (Vi-act. 8). Am Einspruch gegen die Auszahlung von KAE ab dem 23. Mai 2021 hielt das Amt für Arbeit fest. Hiergegeben erhob die A.________ AG am 28. Juni 2021 Einsprache (Vi-act. 9), welche das Amt für Arbeit mit Entscheid Nr. 280/21 vom 29. September 2021 abwies (Vi-act. 13).
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C. Am 28. Oktober 2021 lässt die A.________ AG beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Einsprache (recte Beschwerde) erheben mit:
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Antrag:\n 1.
Es sei der Einspracheentscheid Nr. 280/21 des Amts für Arbeit des Kantons Schwyz vom 29. September 2021 sowie die Verfügung des Amts für Arbeit des Kantons Schwyz vom 27. Mai 2021 (Bur-Nr. 60896871) betreffend die Beschwerdeführerin aufzuheben und der Beschwerdeführerin ab dem 23. Mai 2021 eine Kurzarbeitsentschädigung auszurichten;
\n 2.
Eventualiter: Es sei der Einspracheentscheid Nr. 280/21 des Amts für Arbeit des Kantons Schwyz vom 29. September 2021 sowie die Verfügung des Amts für Arbeit des Kantons Schwyz vom 27. Mai 2021 (Bur-Nr. 60896871) betreffend die Beschwerdeführerin aufzuheben und dem Amt für Arbeit des Kantons Schwyz zu neuer Entscheidung zurückzuweisen;
\n Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Staates.
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Prozessualer Antrag:\n Es seien sämtliche Vorakten des Amts für Arbeit des Kantons Schwyz beizuziehen.
\n Mit Vernehmlassung vom 17. November 2021 verweist das Amt für Arbeit auf die Unterlagen sowie die Erwägungen des Einspracheentscheides und beantragt die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, haben Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE), wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechenbar ist (