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\n \n \n II 2021 114
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| \n Entscheid vom 18. Januar 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ergänzungsleistungen (Zahnbehandlungskosten)
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Sachverhalt:\n
A. A.________, geboren am _. _ 19_, bezieht Ergänzungsleistungen. Am 23. Juni 2021 erhielt die Ausgleichskasse Schwyz zwei Kostenvoranschläge (Vi-act. 03) für Zahnbehandlungen von Dr.med.dent. B.________ vom 22. bzw. 23. Juni 2021 in Höhe von insgesamt Fr. 7'468.40 zur Genehmigung. Die der Schätzung zugrundeliegende vorgeschlagene Behandlung beinhaltete die Extraktion des Zahnes 26 und anschliessende Einsetzung einer Brücke. Am 24. Juni 2021 ersuchte die Ausgleichskasse Schwyz Dr.med.dent. C.________ um Beurteilung des Kostenvoranschlags (Vi-act. 02). Mit Schreiben vom 2. Juli 2021 (Vi-act. 04) erklärte derselbe, er erachte den Behandlungsplan als nicht notwendig, nicht einfach und nicht zweckmässig. Gemäss telefonischer Besprechung mit Dr.med.dent. B.________ sei der Patient vollständig bezahnt. Lediglich die Weisheitszähne seien nicht vorhanden. Der Zahn 26 könne extrahiert werden, jedoch sei dessen Ersatz durch eine Brücke weder notwendig noch einfach. A.________ verfüge auch nach der Extraktion über genügend Kaueinheiten, um die ausreichende Kauleistung sicherzustellen. Für die Extraktion des Zahnes sowie die Zahnreinigung könne die AHV Fr. 500.-- gutsprechen.
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B. Mit Verfügung vom 7. Juli 2021 (Vi-act. 07) sprach die Ausgleichskasse Schwyz A.________ Fr. 500.-- als Kostenbeitrag an die Zahnbehandlung gut.
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C. Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 11. Juli 2021 (Vi-act. 08) Einsprache. Dies mit der Begründung, die Ausgleichskasse Schwyz wolle um jeden Preis sparen und somit seinen kranken Zahn nicht in zweckmässiger und wirtschaftlicher Weise behandeln. Es bliebe nach Extraktion des Zahnes eine klaffende Wunde zurück. Das Vorgehen sei nicht in Einklang mit der Bundesverfassung, da sein Recht, in Würde zu altern, dadurch verletzt werde.
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D. Mit Entscheid Nr. 1227/21 vom 3. November 2021 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache ab.
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E. Gegen den ergangenen Einspracheentscheid erhebt A.________ mit Schreiben vom 9. November 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und beantragt vollumfängliche Kostenübernahme (Fr. 7'468.40).
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F. Mit Vernehmlassung vom 30. November 2021 beantragt die Ausgleichskasse Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nebst der jährlichen Ergänzungsleistung kennt das Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 als weitere Leistungsart die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (