\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n II 2021 116
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 21. Februar 2022
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
| \n
\n \n
| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________ AG, \n Beschwerdeführerin,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Covid-19; Kurzarbeitsentschädigung)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. A.________ AG (nachfolgend A.________ AG) wurde 1995 gegründet mit dem Zweck, ein Trainings-Center für den Fitness- und Freizeitbereich zu betreiben. Sie betrieb resp. betreibt die Trainings-Center in B.________, C.________ und D.________ (vgl. www.A.________-________.ch; eingesehen am 17.1.2022).
\n Am 28. Mai 2021 (Eingang Amt für Arbeit 31.5.2021) reichte die A.________ AG die Voranmeldung von Kurzarbeit (aufgrund behördlicher Massnahmen infolge Covid-19-Pandemie) per 12. Juni 2021 ein für die Betriebsabteilung 'Fitness Trainer/Theke/Admin 3'. Vom gesamten Personalbestand (13 Personen) seien deren sechs von der Kurzarbeit betroffen mit einem geschätzten Arbeitsausfall von 30%. Begründet wurde das Gesuch mit reduzierten Personaleinsätzen wegen noch zaghafter Mitglieder/Kundschaft infolge dem vorangehenden Corona-Lockdown (Vi-act. 1).
\n Ebenfalls am 28. Mai 2021 reichte die A.________ AG eine weitere Voranmeldung ein für die Betriebsabteilung 'Kinder-Paradies 1'. Betroffen sei der gesamte Personalbestand von 7 Personen mit einem geschätzten Arbeitsausfall von 30% ab dem
12. Juni 2021. Begründet wurde die Voranmeldung gleich wie beim ersten Gesuch (Vi-act. 2).
\n Bei beiden Gesuchen handelt es sich um eine Weiterführung der bis zum 11. Juni 2021 bewilligten Kurzarbeit (vgl. E-Mail vom 28.5.2021 als Anhang zu Vi-act. 2).
\n
B. Am 1. Juni 2021 ersuchte das Amt für Arbeit die A.________ AG um weitere Unterlagen und Informationen, was seitens A.________ AG unbeantwortet blieb (Vi-act. 3 - 6). Mit Verfügung vom 23. Juni 2021 erhob das Amt für Arbeit Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) für die Betriebsabteilung 'Fitness Trainer/Theke/Admin3' (Vi-act 7). Mit Verfügung desselben Tages wurde auch gegen die Auszahlung von KAE für die Betriebsabteilung 'Kinder-Paradies 1' Einspruch erhoben (Vi-act. 8).
\n
C. Am 12. August 2021 erhob die A.________ AG je Einsprache gegen die beiden Verfügungen (Vi-act. 9, 10). Das Amt für Arbeit vereinigte die Einspracheverfahren und wies die Einsprachen mit Entscheid vom 11. Oktober 2021 ab (Vi-act. 15).
\n
D. Am 11. November 2021 erhebt die A.________ AG beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem Antrag:
\n
\n In Gutheissung der vorliegenden Beschwerde seien der Entscheid Nr. 323/21 und 324/21 vom 11. Oktober 2021 des Amtes für Arbeit aufzuheben und das Kurzarbeitsgesuch gemäss unserer Eingabe vom 31.5.21 und unserer Einsprache vom 12.8.21 für 6 Monate zu bewilligen.
\n Mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2021 beantragt das Amt für Arbeit, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.
\n
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, haben Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE), wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechenbar ist (