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\n \n \n II 2021 124
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| \n Entscheid vom 26. April 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.iur. Frank Lampert, Richter Dr.oec. Andreas Risi, Richter
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________
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| \n gegen
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| \n B.________ AG
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\n \n \n Gegenstand
| \n Krankenversicherung (Kostenübernahme 'Kontrollgebühr Betäubungsmittel gemäss ALT')
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Sachverhalt:\n
A. A.________, geb. 193_, ist bei der B.________ AG (nachfolgend B.________) obligatorisch krankenversichert gemäss dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung vom 18. März 1994 (KVG, SR 832.10).
\n Am 9. März 2021 bezog sie in der C.________ Apotheke das Medikament Targin. Neben dem Preis für das Medikament (Fr. 56.70) wurden diverse Zusatzleistungen (Medikamenten-Check, Bezugs-Check) sowie die \"Kontrollgebühr Betäubungsmittel gemäss ALT\" in Höhe von Fr. 1.60 in Rechnung gestellt. Die gesamte Rechnung belief sich auf Fr. 65.85 (Vi-act. 2). Die B.________ erstattete ihr dafür den Betrag von Fr. 59.25 (Leistungsabrechnung vom 15.3.2021, Vi-act. 3).
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B. Mit Eingabe vom 23. März 2021 liess A.________, vertreten durch ihren Ehemann, bei der B.________ den Erlass einer Verfügung bezüglich der Leistungsabrechnung vom 15. März 2021 beantragen, wobei sie festhielt, die Kontrollgebühr von Fr. 1.60 verstosse gegen