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II 2021 15
 
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Entscheid vom 16. Juni 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ GmbH,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
ALV (Covid-19 Arbeitslosenversicherung; Kurzarbeitsentschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. Die seit dem 24. März 2000 im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragene A.________ GmbH betreibt in B.________ eine Schreinerei mit einem breiten Angebotsspektrum. Die Schreinerei beschäftigt fünf Angestellte (vgl. Vi-act. 1 und 2).
\n Mit Gesuch vom 18. August 2020 reichte die A.________ GmbH beim Amt für Arbeit eine Voranmeldung von Kurzarbeit ab dem 1. September 2020 bis voraussichtlich 31. Dezember 2020 ein mit der Begründung, aufgrund der Corona-Situation kämen weniger Aufträge herein. Die Kunden seien immer noch verunsichert und tätigten weniger Anschaffungen (Vi.act. 1).
\n Nach Einholen weiterer Unterlagen und Auskünfte von der Gesuchstellerin erhob das Amt für Arbeit mit Verfügung vom 25. September 2020 Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung (nachfolgend KAE) (Vi-act. 7).
\n B. Am 22. Oktober 2020 erhob die A.________ GmbH beim Amt für Arbeit Einsprache gegen die Verfügung vom 22. Oktober 2020 (Vi-act. 8).
\n Mit Entscheid vom 22. Januar 2021 wurde die Einsprache vom Amt für Arbeit abgewiesen (Vi-act. 10).
\n C. Mit Eingabe vom 18. Februar 2021 erhebt die A.________ GmbH gegen den Einspracheentscheid fristgemäss Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, ein Anspruch auf Weiterführung von KAE (v.a. im Bereich des Sekretariats) ab dem 1. September 2020 sei zu bejahen.
\n Das Amt für Arbeit beantragt mit Vernehmlassung vom 11. März 2021 die Abweisung der Beschwerden.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, haben Anspruch auf KAE, wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechenbar ist (