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II 2021 16
 
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Entscheid vom 17. August 2021
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch B.________,
\n dieser vertreten durch Rechtsanwalt __________,
 
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Anrechenbarkeit des Wertes einer Liegenschaft in Italien sowie von Verlustscheinen; Rückforderung)
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Sachverhalt:
\n A. Im Rahmen der periodischen Revision der Ergänzungsleistungen forderte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ (geboren ________, geschieden) mit Schreiben vom 30. Juni, 22. Juli und 26. August 2020 mehrfach auf, die den Schreiben beiliegenden Fragebögen auszufüllen und (weitere) Unterlagen einzureichen (Vi-act. 3/18/31). Diesen Aufforderungen kam A.________ nach.
\n B. Mit Verfügung vom 16. September 2020 (Vi-act. 44) setzte die Ausgleichskasse für A.________ folgende monatliche Ergänzungsleistungs-Ansprüche fest (inkl. Prämienpauschale Krankenversicherung; je in Franken):
\n ab 01.07.2019 bis 30.12.2019 721.--
\n ab 01.01.2020 bis 30.06.2020 954.--
\n ab 10.07.2020 894.--
\n Darüber hinaus stellte die Ausgleichskasse fest, dass die Liegenschaft von A.________ in Italien seit dem 1. Juli 2019 einen höheren Wert aufweise als dem bisher berücksichtigten. Die zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. September 2020 zu viel ausbezahlten Ergänzungsleistungen in Höhe von Fr. 14'937.-- wurden von A.________ zurückgefordert.
\n C. Mit E-Mail vom 18. September 2020 (Vi-act. 48) erkundigte sich A.________ danach, weshalb die Verlustscheine nicht mehr berücksichtigt würden, und bat um entsprechende Korrektur der Verfügung. Mit Schreiben vom 23. September 2020 (Vi-act. 50) wies die Ausgleichskasse A.________ auf interne Weisungen hin, welche die Berücksichtigung von Verlustscheinen ausschlössen; gleichzeitig hielt sie an der Verfügung vom 16. September 2020 fest. Mit Schreiben vom 1. Oktober 2020 (Vi-act. 52) informierte die Ausgleichskasse A.________ über die Möglichkeit eines Erlassgesuches bzw. einer Ratenzahlung der Rückforderung. Gleichentags erfolgte eine weitere Anfrage des Bruders von A., B.________, betreffend die Nichtanrechnung von Verlustscheinen (Vi-act. 53), welche die Vorinstanz mit Schreiben vom 12. Oktober 2020 (Vi-act. 58) beantwortete.
\n D. Gegen die Verfügung vom 16. September 2020 liess A.________ durch seinen Bruder mit Eingabe vom 10. Oktober 2020 bei der Ausgleichskasse fristgerecht Einsprache erheben mit dem sinngemässen Antrag auf Neuberechnung der Ergänzungsleistungen. Betreffend das Schreiben der Vorinstanz vom 12. Oktober 2020 (vgl. Ingress lit. C) reichte A.________ am 7. November 2020 eine als Einsprache bezeichnete Eingabe (Vi-act. 60) ein, welche von der Vorinstanz als Ergänzung der Einsprache vom 10. Oktober 2020 entgegen genommen wurde (vgl. angefochtener Einspracheentscheid Erw. 1).
\n E. Mit Einspracheentscheid Nr. 1313/20 vom 25. Januar 2021 wies die Ausgleichskasse die Einsprache vom 10. Oktober 2020 im Sinne der Erwägungen ab.
\n F. Gegen diesen Einspracheentscheid lässt der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Februar 2021 (Postaufgabe gleichentags) fristgerecht Beschwerde erheben und Folgendes beantragen:
\n 1. Die Verfügung vom 25.01.2021 sei aufzuheben.
\n 2. Dem Beschwerdeführer seien Ergänzungsleistungen von CHF 1441.00 pro Monat zu gewähren.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg-nerin.
\n G. Mit Vernehmlassung vom 8. April 2021 beantragt die Vorinstanz die Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen abzuweisen.
\n H. Mit Replik vom 14. Juni 2021 hält der Beschwerdeführer an den in der Beschwerde gestellten Anträgen fest. Die Vorinstanz teilt am 23. Juni 2021 ihren Verzicht auf eine weitere Stellungnahme mit.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 wurden per 1. Januar 2021 revidiert. Vorliegend kommen indes die bis 31. Dezember 2020 geltenden ELG-Bestimmungen zur Anwendung.
\n Gemäss