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II 2021 17
 
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Entscheid vom 26. Mai 2021
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (anrechenbare Wohnkosten ab 1.1.2021)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 1963) bezieht seit 2004 eine volle Invalidenrente der IV-Stelle Schwyz sowie Ergänzungsleistungen.
\n B. Mit Verfügung vom 21.  Dezember 2020 berechnete die Ausgleichskasse Schwyz - infolge der Reform der Ergänzungsleistungen per 1. Januar 2021 - die Ergänzungsleistungen von A.________ neu und erhöhte diese per 1. Januar 2021 von Fr. 1'713.-- auf monatlich Fr.  1'823.-- (exkl. Prämienvergütung Krankenversicherung) (vgl. Bf-act. 2; Vi-act. 1-3). Dabei wurden Mietkosten von monatlich Fr. 1'210.-- bzw. von jährlich Fr. 14'520.-- berücksichtigt.
\n C. Dagegen erhob A.________ am 7. Januar 2021 Einsprache u.a. mit dem Antrag, es seien die Wohnkosten im Betrag der tatsächlichen Mietkosten von monatlich Fr.  1'395.-- eventualiter im Betrag von Fr. 1'370.-- (Mietzinsregion 1) anzurechnen und mithin die Ergänzungsleistungen zu erhöhen (vgl. Vi-act. 5-1f./9).
\n D. Mit Einspracheentscheid (Nr. 1013/21) vom 1. Februar 2021 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache vom 7. Januar 2021 ab (vgl. Vi-act. 8).
\n E. Mit Eingabe vom 23. Februar 2021 erhebt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz rechtzeitig Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 1. Februar 2021 mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Die Ziffer 1 des Einspracheentscheids der Ausgleichskasse Schwyz vom 1.  Februar 2021 sei aufzuheben.
\n 2. Der anrechenbare EL-Mietzins für einen 1-Personen-Haushalt in der Gemeinde Ingenbohl sei dem für die Gemeinden Schwyz, Arth und Küssnacht a.R. geltenden anzupassen und es seien die anrechenbaren Wohnkosten des Beschwerdeführers ab 1.1.2021 neu auf Fr. 1'325.-- pro Monat resp. Fr. 15'900.-- pro Jahr (Region 2) festzulegen.
\n 3. Das Verfahren ist kostenfrei.
\n F. Mit Vernehmlassung vom 17. März 2021 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
\n G. Mit Schreiben vom 18. März 2021 ersuchte der verfahrensleitende Verwaltungsgerichtspräsident das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) um Beantwortung verschiedener Fragen bezüglich der Verordnung des EDI vom 12.  März 2020 (SR 831.301.114) über die Zuteilung der Gemeinden zu den drei Mietzinsregionen nach dem Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen zur Alters- und Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und mithin der Zuteilung der Gemeinde Ingenbohl per 1. Januar 2021 in die Mietzinsregion 3. Hierzu äusserte sich das EDI mit Stellungnahme vom 14. April 2021, welches das Verwaltungsgericht dazu veranlasste, mit Schreiben vom 16. April 2021 beim Regierungsrat eine ergänzende Stellungnahme einzuholen (Eingabe des Regierungsrates vom 4.5.2021).
\n H. Mit Schreiben vom 7. Mai 2021 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme zu den Schreiben des EDI und des Verwaltungsgerichts vom 14. April 2021 bzw. 16. April 2021 ein.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die Vorinstanz hat mit Einspracheentscheid vom 1. Februar 2021 die Verfügung vom 21. Dezember 2020 bestätigt, wonach dem Beschwerdeführer für die Zeit ab 1. Januar 2021 die Mietzinsausgaben von Fr. 13'200.-- auf neu Fr.  14'520.-- erhöht werden (vgl. Berechnungsblatt für die EL der AHV/IV vom 21.12.2020; vgl. Bf-act. 2; Vi-act. 1, 3-1/2). Hierzu hielt sie mit Verfügung vom 21.  Dezember 2020 fest, dass per 1. Januar 2021 die EL-Reform in Kraft trete, wodurch für den Beschwerdeführer ein höherer Anspruch auf EL nach den neurechtlichen Bestimmungen resultiere; der Anspruch auf EL beruhe zukünftig auf den neurechtlichen Bestimmungen (vgl. Vi-act. 1-1/5). Im Einspracheentscheid konkretisierte die Vorinstanz, der Einsprecher sei als alleinlebende Person zu betrachten und Brunnen bzw. Ingenbohl sei gemäss Verordnung des EDI über die Zuteilung der Gemeinden zu den drei Mietzinsregionen (SR 831.301.114) in die Mietzinsregion 3 eingestuft worden. Mithin gelte gemäss