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II 2021 21
 
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Entscheid vom 19. April 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West,
\n Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Beitragszeit resp. Befreiung von der Beitragszeit)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 19__) ist seit dem 1. August 2018 arbeitslos (vgl. Vi-act. 40; 189). Per 18. Dezember 2018 nahm A.________ an einer arbeitsmarktlichen Massnahme teil und war in einem Pensum von 100% als Mitarbeiter in der Abteilung Produktion beim Verein B.________ in C.________ tätig (vgl. Vi-act. 55). Ab 18. Februar 2019 war A.________ in einem Zwischenverdienst als Schlosser bei der Firma D.________ in E.________ im Einsatz (vgl. Vi-act. 206; 207) und über die Personalverleihfirma F.________ in G.________ angestellt (vgl. Vi-act. 33). Am 4. März 2019 erlitt A.________ einen Unfall, worauf ihm bis 29. März 2019 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (vgl. Vi-act. 204). Die Stelle wurde am 6. März 2019 fristlos gekündigt (vgl. Vi-act. 193). Am 23. März 2019 erlitt A.________ einen weiteren Unfall mit anschliessender vollständiger Arbeitsunfähigkeit (vgl. Vi-act. 135, 130; 109; 102; 89; 37, vgl. auch VGE I 2020 69 vom 13.11.2020).
\n B. Mit Schreiben vom 18. Januar 2021 teilte die Unia Arbeitslosenkasse (nachfolgend: Unia) A.________ mit, sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ende am 31. Januar 2021, da seine Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung ablaufen würde (vgl. Vi-act. 34). Infolgedessen stellte A.________ am 19. Januar 2021 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. Februar 2021 (vgl. Vi-act. 66 ff.).
\n C. Mit (Kassen-) Verfügung vom 21. Januar 2021 wies die Unia den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab wegen Nichterfüllen der Beitragszeit und Nichterfüllen der Beitragsbefreiung (vgl. Vi-act. 63 ff.). Die am 24. Januar 2021 dagegen erhobene Einsprache (vgl. Vi-act. 58 ff.) wurde mit Einspracheentscheid vom 5. Februar 2021 abgewiesen (vgl. Vi-act. 40 ff.).
\n D. A.________ erhebt am 26. Februar 2021 (Postaufgabe 25.2.2021) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und reklamiert die Fehlerhaftigkeit des Einspracheentscheides vom 5. Februar 2021. Er beantragt sinngemäss dessen Aufhebung und Bestätigung seines Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Februar 2021.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 23. März 2021 beantragt die Unia die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 5. Februar 2021 unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Mit Replik vom 30. März 2021 samt Beilagen bekräftigt der Beschwerdeführer seine Beschwerde.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Eine versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie u.a. die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (vgl.