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\n \n \n II 2021 24
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| \n Entscheid vom 19. April 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Einstellung; ungenügende Arbeits-bemühungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 19__) war zuletzt bei der Stiftung B.________ in Vollzeit angestellt. Dieses Arbeitsverhältnis kündigte die Stiftung am 30. September 2019 per 31. Dezember 2019. Der letzte Arbeitstag war am 30. September 2019. Vom 1. Januar 2020 bis 9. Februar 2020 war A.________ stellenlos. Per 10. Februar 2020 wurde sie zur Arbeitsvermittlung angemeldet. Am 18. Februar 2020 fand das erste RAV-Beratungs-gespräch statt. Am 19. August 2020 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 10. Februar 2020. Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung gab A.________ an, Teilzeit (höchstens 50%) arbeiten zu können und dass eine IV-Anmeldung pendent sei (vgl. Vi-act. 1; 2; 10 Eintrag vom 18.2.2020).
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B. Am 30. September 2020 informierte das Amt für Arbeit A.________, gemäss Mitteilung des RAV C.________ habe sie für die Zeitspanne vom 1. März 2020 bis 25. Mai 2020 bzw. 31. August 2020 keine persönlichen Arbeitsbemühungen nachgewiesen, wobei bekannt sei, dass sie vom 26. Mai 2020 bis 30. August 2020 zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei. Das Amt für Arbeit beabsichtige, sie deswegen in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wozu ihr das rechtliche Gehör gewährt werde (vgl. Vi-act. 3). Hierzu nahm A.________ am 6. Oktober 2020 Stellung (vgl. Vi-act. 4). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2020 stellte das Amt für Arbeit A.________ ab dem 1. September 2020 für die Dauer von 14 Tagen wegen zweitmals fehlenden persönlichen Arbeitsbemühungen in der Anspruchsberechtigung ein (vgl. Vi-act. 6).
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C. Eine am 30. Oktober 2020 hiergegen erhobene Einsprache (vgl. Vi-act. 7) wies das Amt für Arbeit mit dem Einspracheentscheid Nr. 290/20 vom 1. Februar 2021 ab (vgl. Vi-act. 9).
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D. A.________ erhebt gegen den Einspracheentscheid Nr. 290/20 vom 1. Februar 2021 am 3. März 2021 (Postaufgabe 2.3.2021) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen. Mit einer weiteren Eingabe vom 22. März 2021 bekräftigt sie ihre Beschwerde.
\n Mit Vernehmlassung vom 23. März 2021 beantragt das Amt für Arbeit, die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Vorliegend sind die Arbeitslosigkeit sowie der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenentschädigung unbestritten. Strittig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz die Beschwerdeführerin zu Recht für 14 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat mit der Begründung, sie sei ihrer Pflicht nach persönlichen Arbeitsbemühungen in der Zeitspanne vom 1. März 2020 bis 25. Mai 2020 bzw. 31. August 2020 nicht nachgekommen.
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2.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl.