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II 2021 47
 
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Entscheid vom 13. Juli 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ GmbH,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch B.________,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Covid-19 Arbeitslosenversicherung; Kurzarbeitsentschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. Die A.________ GmbH reichte am 2. November 2020 die Voranmeldung von Kurzarbeit aufgrund von behördlichen Massnahmen infolge Pandemie Covid-19 ein für die Monate November und Dezember 2020. Eingeführt werde Kurzarbeit für den Gesamtbetrieb wegen der aktuellen Corona-Massnahmen. Man habe die Öffnungszeiten anpassen und Teilschliessungen vornehmen müssen (Vi-act. 1).
\n Nachdem das Amt für Arbeit mit Schreiben vom 13. November 2020 zusätzliche Informationen und Unterlagen wünschte (Vi-act. 2) und die A.________ GmbH diese am 16. November 2020 einreichte (Vi-act. 3), verfügte das Amt für Arbeit am 27. November 2020, sechs der Angestellten, die bei Gesuchseinreichung nicht länger als sechs Monate unbefristet angestellt gewesen seien, hätten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE), die weiteren sechs Mitarbeiterinnen seien anspruchsberechtigt (Vi-act. 4).
\n B. Am 3. Dezember 2020 (gemäss Vi-act. 6 am Tag davor verfügt und versandt) verfügte das Amt für Arbeit den Widerruf der Verfügung vom 27. November 2020. Es erhob neu gegen die Auszahlung von KAE Einspruch (Vi-act. 7). Die A.________ GmbH habe am 1. Dezember 2020 mitgeteilt, die Öffnungszeiten der Bar reduziert zu haben. Damit komme sie ihrer Schadenminderungspflicht nicht nach, weshalb der Anspruch auf KAE ab dem 16. November 2020 abgelehnt werde.
\n C. Gegen die Einspruch-Verfügung erhob die A.________ GmbH am 23. Dezember 2020 Einsprache (Vi-act. 8 bis 10), welche das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 329/20 vom 11. März 2021 abwies (Vi-act. 12).
\n D. Am 26. April 2021 lässt die A.________ GmbH beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss