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II 2021 4
II 2021 5
 
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Entscheid vom 18. März 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
B.________ AG,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Krankenversicherung (Kostenbeteiligungen; Rechtsöffnung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 19__) ist seit dem 1. Januar 2013 bei der B.________ AG (nachfolgend: B.________) krankenversichert.
\n B1. Am 4. Juni 2018, am 2., 9., und 16. Juli 2018, am 13. und 27. August 2018, am 3., 17., und 24. September 2018, am 29. Oktober 2018, am 5. und 12. November 2018, am 10. Dezember 2018 sowie am 7. Januar 2019 stellte die B.________ A.________ jeweils Kostenbeteiligungen KVG in der Gesamthöhe von Fr. 156.55 in Rechnung. Da die Zahlungen auch nach Zahlungserinnerungen ausblieben, mussten die Kostenbeteiligungen KVG am 15. Dezember 2018, 14. Februar 2019, 16. März 2019 durch die B.________ erneut gemahnt werden, wofür jeweils Fr. 30.-- Mahnspesen pro Mahnung hinzukamen. Eine Frist zur Begleichung der Rechnung von 30 Tagen wurde jeweils angesetzt (vgl. Vi-act. 4). Am 9. April 2019 drohte die B.________ A.________ die Betreibung an für den Fall, dass der Betrag von Fr. 352.40 für die Kostenbeteiligungen vom 4. Juni 2018 bis 5. November 2018, die zweimal vergeblich gemahnt worden seien, nicht innert 14 Tagen beglichen werde (vgl. Vi-act. 4). Für die Betreibungsandrohung wurden ebenfalls Fr. 30.-- in Rechnung gestellt (vgl. Vi-act. 3). Am 13. April 2019,
\n 17. Mai 2019 sowie am 15. Juni 2019 erfolgten weitere Mahnungen, wofür ebenfalls jeweils Fr. 30.-- Mahnspesen hinzukamen und eine Frist von 30 Tagen zur Begleichung der Rechnung angesetzt wurde (vgl. Vi-act. 4).
\n B2. Am 12. Juni 2019 stellte das Betreibungsamt C.________ in der Betreibung Nr. 77707 gegen A.________ einen Zahlungsbefehl aus für die obengenannten Kostenbeteiligungen KVG in Gesamthöhe von Fr. 156.55, Mahnspesen von Fr. 210.-- sowie Dossier-Gebühren von Fr. 80.--. Die Betreibungskosten beliefen sich auf Fr. 33.30. Gegen den Zahlungsbefehl erhob A.________ am 18. Juni 2019 Rechtsvorschlag (vgl. Vi-act. 5).
\n B3. Mit Zahlungsverfügung vom 24. Juli 2019 verpflichtete die B.________ A.________ zur Zahlung von Fr. 156.55 aus KVG-Kostenbeteiligung (Grundforderung), Fr. 210.-- für Mahnspesen, Fr. 80.-- für Bearbeitungskosten sowie Fr. 33.30 für bisherige Betreibungskosten. Zudem hob die B.________ mit der Zahlungsverfügung den Rechtsvorschlag auf dem Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. 77707 auf (vgl. Vi-act. 6).
\n B4. Gegen die Zahlungsverfügung vom 24. Juli 2019 erhob A.________ am 21. August 2019 Einsprache, welche die B.________ mit Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2020 abwies (vgl. Vi-act. 7; 8).
\n C1. Am 11. Februar 2019, am 11. und 25. März 2019, am 8. und 29. April 2019, am 27. Mai 2019 sowie am 10. Juni 2019 stellte die B.________ A.________ jeweils Kostenbeteiligungen KVG in der Gesamthöhe von Fr. 382.85 in Rechnung. Da die Zahlungen auch nach Zahlungserinnerungen ausblieben, mussten die Kostenbeteiligungen KVG am 17. Mai 2019, am 15. Juni 2019 sowie am 13. Juli 2019 durch die B.________ erneut gemahnt werden, wofür jeweils Fr. 30.-- Mahnspesen pro Mahnung hinzukamen. Eine Frist zur Begleichung der Rechnung von 30 Tagen wurde jeweils angesetzt (vgl. Vi-act. 4). Am 2. September 2019 drohte die B.________ A.________ die Betreibung an für den Fall, dass der Betrag von Fr. 514.-- für Kostenbeteiligungen KVG vom 11. März 2019 bis 25. März 2019, die zweimal vergeblich gemahnt worden seien, nicht innert 14 Tagen beglichen werde (vgl. Vi-act. 4). Für die Betreibungsandrohung wurden ebenfalls Fr. 30.-- in Rechnung gestellt (vgl. Vi-act. 3). Am 14. September 2019 erfolgte eine weitere Mahnung, wofür ebenfalls Fr. 30.-- Mahnspesen hinzukamen und eine Frist von 30 Tagen zur Begleichung der Rechnung angesetzt wurde (vgl. Vi-act. 4).
\n C2. Am 14. November 2019 stellte das Betreibungsamt C.________ in der Betreibung Nr. 78439 gegen A.________ einen Zahlungsbefehl aus für die obengenannten Kostenbeteiligungen KVG in Gesamthöhe von Fr. 382.85, Mahnspesen von Fr. 150.-- sowie Dossier-Gebühren von Fr. 80.--. Die Betreibungskosten beliefen sich auf Fr. 53.30. Gegen den Zahlungsbefehl erhob A.________ am 25. November 2019 Rechtsvorschlag (vgl. Vi-act. 5).
\n C3. Mit Zahlungsverfügung vom 11. Dezember 2019 verpflichtete die B.________ A.________ zur Zahlung von Fr. 382.85 auf KVG-Kostenbeteiligung (Grundforderung), Fr. 150.-- für Mahnspesen, Fr. 80.-- Bearbeitungskosten sowie Fr. 53.30 für bisherige Betreibungskosten. Zudem hob die B.________ mit der Zahlungsverfügung den Rechtsvorschlag auf dem Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. 78439 auf (vgl. Vi-act. 5; 6).
\n C4. Gegen die Zahlungsverfügung vom 11. Dezember 2019 erhob A.________ am 16. Dezember 2019 Einsprache, welche die B.________ mit Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2020 abwies (vgl. Vi-act. 8).
\n D1. Am 14. Januar 2021 (Postaufgabe gleichentags) erhebt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2020 (Betreibungsverfahren 77707) beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde (unter Berücksichtigung des in