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II 2021 61
 
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Entscheid vom 17. August 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ GmbH,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Covid-19 Arbeitslosenversicherung; Kurzarbeitsentschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. Die im Bereich Heizungsinstallation tätige A.________ GmbH (nachfolgend A.________) reichte am 7. Juni 2020 gestützt auf die Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung vom 20. März 2020 (SR 837.033) die Vor­anmeldung für Kurzarbeit für die Zeit vom 8. Juni 2020 bis 31. August 2020 ein (Vi-act. 1). Am 8. Juni 2020 ersuchte das Amt für Arbeit A.________ um weitere Auskunft, welche diese am 18. Juni 2020 erteilte (Vi-act. 2 und 3).
\n Mit Verfügung vom 18. Juni 2020 erhob das Amt für Arbeit teilweisen Einspruch und gewährte einen Anspruch auf Kurzarbeit ab 17. Juni 2020. Mit der Voranmeldung könne A.________ bei der Arbeitslosenkasse Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bis 31. August 2020 geltend machen und die Arbeitslosenkasse könne KAE ausrichten, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen im Rahmen des Massnahmenpakets zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen erfüllt seien (Vi-act. 4).
\n B. Am 14. September 2020 ersuchte die Arbeitslosenkasse A.________ um weitere Informationen und Unterlagen zur Begründung der Kurzarbeit (Vi-act. 5). Nach Eingang der Antwort vom 14. September 2020 widerrief das Amt für Arbeit am 23. November 2020 die Verfügung vom 18. Juni 2020 und es setzte neu das Enddatum des Anspruchs auf KAE auf den 30. Juni 2020 fest (Vi-act. 6).
\n C. Gegen die neue Verfügung erhob A.________ am 22. Dezember 2020 Einsprache (Vi-act. 7), welche das Amt für Arbeit nach Einholen weiterer Informationen mit Entscheid Nr. 330/2020 vom 20. April 2021 abwies (Vi-act. 9 - 11).
\n D. Am 20. Mai 2021 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit den Anträgen:
\n 1. Der Entscheid des Amts für Arbeit vom 20. April 2021 sei vollständig (Ziff. 1 und 2) aufzuheben und dem Antrag der Beschwerdeführerin um Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung für die Dauer vom 17. Juni 2020 bis 31. August 2020 sei vollumfänglich zu entsprechen.
\n 2. Eventualiter sei der Entscheid des Amts für Arbeit vom 21. April 2021 aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 23. Juni 2021 beantragt die Vorinstanz die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
\n F. Am 22. Juli 2021 ersuchte das Gericht die Vorinstanz um Einreichung von nicht in den Akten liegenden Unterlagen. Am 28. Juli 2021 stellt die Vorinstanz diese dem Gericht mit einem Begleitschreiben zu, welches der Beschwerdeführerin am 29. Juli 2021 unterbreitet wurde.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, haben Anspruch auf KAE, wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechenbar ist (