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II 2021 66
 
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Entscheid vom 21. Oktober 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ GmbH, St. Gallerstrasse 24, 8853 Lachen,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
GastroSocial Ausgleichskasse, Buchserstrasse 1,
\n Postfach 2203, 5001 Aarau,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz)
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Sachverhalt:
\n A. Die am 1. Juli 2019 gegründete A.________ GmbH betreibt einen Gastro-betrieb in Form eines Take Aways in D.________. Einziger Gesellschafter und Geschäftsführer ist B.________.
\n Nachdem die Gastronomie in C.________, in welchem sich der Gastrobetrieb von B.________ befindet, ab 22. Dezember 2020 gestützt auf die Massnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus geschlossen wurde, meldete sich B.________ am 3. Februar 2021 bei der Ausgleichskasse GastroSocial zum Bezug von Corona Erwerbsausfallentschädigung (CEE) für den Monat Januar 2021 (Vi-act. 1) und am 8. März 2021 für den Monat Februar 2021 (Vi-act. 2) an.
\n Mit Abrechnung vom 23. März 2021 leistete die GastroSocial der A.________ GmbH CEE für die Monate Januar und Februar 2021 in Höhe von insgesamt Fr. 7'181.55 ausgehend von einem Tagesansatz von Fr. 114.40 (Vi-act. 4). Die Leistungszusprache wurde mit formeller Verfügung vom 9. April 2021 bestätigt (Vi-act. 6). Mit Abrechnung vom 13. April 2021 wurde zudem für den Monat März 2021 eine CEE in Höhe von Fr. 3'773.35 (ausgehend von einem Tagesansatz von Fr. 114.40) zugesprochen (Vi-act. 7).
\n B. Mit Eingabe vom 17. April 2021 erhob B.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 9. April 2021 mit dem Antrag, die CEE gestützt auf das nach dem ersten Lockdown (bzw. ab Juli 2021) erzielte Einkommen von Fr. 7'191.65/Mt. zu bemessen.
\n C. Mit Entscheid vom 5. Mai 2021 hat die Ausgleichskasse GastroSocial die Einsprache abgewiesen.
\n D. Gegen den Einspracheentscheid erhebt B.________ bzw. die A.________ GmbH mit Eingabe vom 28. Mai 2021 fristgemäss Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem Antrag:
\n 1. Der Einspracheentscheid vom 5.5.2021 der GastroSocial Ausgleichskasse sei aufzuheben.
\n 2. Der Beschwerdeführerin sei eine EO Entschädigung auf der Basis des AHV-pflichtigen Erwerbseinkommens des Jahres 2020 auszubezahlen.
\n 3. Event. sei die Sache zur Neuberechnung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 7. Juni 2021 hält die GastroSocial an ihrem Entscheid fest.
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat der Bundesrat gestützt auf