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II 2021 6
 
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Entscheid vom 16. Juni 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ GmbH,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
ALV (Covid-19 Arbeitslosenversicherung; Kurzarbeitsentschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. Die A.________ GmbH betreibt in C.________ seit mehreren Jahren ein Coiffeurgeschäft, welches von einem Gesellschafter als Geschäftsführer geleitet wird und über ein bis zwei Angestellte verfügt.
\n Mit Gesuch vom 7. August 2020 reichte die A.________ GmbH beim Amt für Arbeit eine Voranmeldung von Kurzarbeit ab dem 1. September 2020 bis vor­aussichtlich 31. August 2021 ein mit der Begründung, aufgrund der Corona-Pandemie seien die Aufträge zurückgegangen. Viele Kunden störten sich am Hygienekonzept (Maskentragepflicht) und würden deshalb keine Termine vereinbaren. Ältere und kranke Personen verzichteten aus Angst vor einer Ansteckung auf den Coiffeurbesuch. Auch würden viele Kunden Kurzarbeitsentschädigung (nachfolgend KAE) beziehen, was ebenfalls eine Rolle spiele. Zudem sei das Hochzeitsgeschäft praktisch vollständig eingebrochen (Vi-act. 1).
\n B. Mit Verfügung vom 31. August 2020 erhob das Amt für Arbeit Einspruch gegen die Auszahlung von KAE (Vi-act. 2).
\n Dagegen liess die A.________ GmbH mit Eingaben vom 29. September 2020 und vom 7. Oktober 2020 Einsprache erheben (Vi-act. 3 und 5).
\n C. Das Amt für Arbeit hat die Einsprache mit Entscheid vom 1. Dezember 2020 abgewiesen.
\n D. Gegen den Einspracheentscheid lässt die A.________ GmbH mit Eingabe vom 15. Januar 2021 Beschwerde erheben beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit folgenden Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid Nr. 241/20 des Amtes für Arbeit Kanton Schwyz vom 01.12.2020 betreffend Verfügung vom 31.08.2020 und die Verfügung vom 31.08.2020 des Amtes für Arbeit Kanton Schwyz seien vollumfänglich aufzuheben.
\n 2. Der Antrag der Beschwerdeführerin vom 9. August 2020 auf Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung sei gutzuheissen und es sei der Beschwerdeführerin für die Zeit ab 01.09.2020 die Kurzarbeitsentschädigung durch die kantonale Arbeitslosenkasse Schwyz auszurichten.
\n 3. Eventualiter sei der Einspracheentscheid aufzuheben und zwecks Ergänzung und Neubeurteilung an das Amt für Arbeit zurückzuweisen.
\n 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich Mehrwertsteuern, zu Lasten der Beschwerdegegnerin/Vorinstanz.
\n E. Das Amt für Arbeit beantragt mit Vernehmlassung vom 17. Februar 2021 die Abweisung der Beschwerde.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, haben Anspruch auf KAE, wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechenbar ist (