\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
II 2021 76
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 21. Oktober 2021
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Einstellung; ungenügende Arbeits-bemühungen)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ war zuletzt beim Verein C.________ - in einer Vollzeitbeschäftigung angestellt. Dieses Anstellungsverhältnis wurde durch den Arbeitgeber am 2. Juni 2020 per 31. Dezember 2020 gekündigt (vgl. Vi-act 1, 17, 18).
\n B. Per 3. November 2020 wurde A.________ zur Arbeitsvermittlung ab dem 1. Januar 2021 im Umfang eines Vollzeitpensums angemeldet (vgl. Vi-act. 2). Am 17. November 2020 fand das erste RAV-Beratungsgespräch statt (vgl. Vi-act. 14, 15).
\n C. Am 8. Januar 2021 informierte das Amt für Arbeit A.________, gemäss Mitteilung des zuständigen RAV Goldau habe er in der Zeitspanne für die letzten drei Monate vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn am 1. Januar 2021 zu wenig persönliche Arbeitsbemühungen eingereicht; es würden insgesamt 13 Arbeitsbemühungen vorliegen, was den gesetzlichen Be-stimmungen nicht zu genügen vermöge. In der Folge wies das Amt für Arbeit A.________ darauf hin, dass es ihn in der Folge in der Anspruchsberechtigung einzustellen gedenke; gleichzeitig gewährte es ihm das rechtliche Gehör (vgl. Vi-act. 4). Hierzu liess der anwaltlich vertretene A.________ nach Akteneinsicht und Fristerstreckung am 1. Februar 2021 eine Stellungnahme einreichen (vgl. Vi-act. 8). Mit Verfügung vom 2. Februar 2021 stellte das Amt für Arbeit ab dem 1. Januar 2021 für die Dauer von 11 Tagen wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen in den letzten Monaten bis zum Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn in der Anspruchsberechtigung ein (vgl. Vi-act. 9).
\n D. Eine am 4. Februar 2021 - ergänzt mit Schreiben vom 2. März 2021 - hiergegen erhobene Einsprache (vgl. Vi-act. 10) wies das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 148/21 vom 27. Mai 2021 ab (vgl. Vi-act. 13).
\n E. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 148/21 vom 27. Mai 2021 (Versand: gleichentags) liess A.________ am 28. Juni 2021 (Postaufgabe: gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n 1. Der Einspracheentscheid Nr. 148/21 des Amtes für Arbeit vom 27.5.2021 sei aufzuheben und in Gutheissung der Beschwerde sei die Einstellung der Anspruchsberechtigung um 11 Tage wegen ungenügender Arbeitsbemühungen vollumfänglich aufzuheben und dem Beschwerdeführer der Taggeldanspruch in ebendiesem Umfang nachzubezahlen.
\n 2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.
\n Mit Vernehmlassung vom 26. Juli 2021 beantragt das Amt für Arbeit die Abweisung der Beschwerde.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl.