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\n \n \n II 2022 24
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| \n Entscheid vom 22. August 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ergänzungsleistungen (Rückforderung; Anrechnung des \n Freizügigkeitsguthabens)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1958) bezieht seit 1. Dezember 2015 Ergänzungsleistungen (EL) zur ganzen IV-Rente. Mit Verfügung vom 29. März 2021 sprach die Ausgleichskasse Schwyz A.________ letztmals ab 1. April 2021 monatliche Ergänzungsleistungen von Fr. 43.-- (exkl. Prämienpauschale Krankenversicherung) zu (vgl. Bf-act. 3; Vi-act. 11; Beschwerde vom 7.3.2022 S. 3 Ziff. 4; Vernehmlassung vom 13.4.2022 S. 2 Ziff. 2).
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B. Mit Verfügung vom 12. August 2021 berechnete die Ausgleichskasse - infolge Anrechnung eines Freizügigkeitsguthabens - die Ergänzungsleistungen neu, stellte die Ergänzungsleistungen gegenüber A.________ per 1. Juni 2021 ein und forderte die vom 1. Juni 2021 bis 31. August 2021 zu viel geleisteten EL von Fr. 129.-- zurück (vgl. Bf-act. 4; Vi-act. 10). Ebenfalls mit Verfügung vom 12. August 2021 forderte die Ausgleichskasse die mit Verfügung vom 15. Juli 2021 für den nämlichen Zeitraum zugesprochenen Krankheits- und Behinderungskosten von Fr. 234.20 zurück (vgl. Bf-act. 5; Vi-act. 19-27/57).
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C. Gegen diese Verfügungen vom 12. August 2021 erhob A.________ am 6. September 2021 Einsprache und stellte sinngemäss den Antrag, es sei das Freizügigkeitsguthaben erst ab September 2021 anzurechnen (vgl. Bf-act. 6; Vi-act. 12). Mit Einspracheentscheid (Nr. 1299/21) vom 2. Februar 2022 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab (vgl. Vi-act. 18; Bf-act. 1).
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D. Gegen den Einspracheentscheid vom 2. Februar 2022 (Postaufgabe gleichentags) lässt A.________ mit Eingabe vom 7. März 2022 (Postaufgabe gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
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\n - Es sei der Einsprache-Entscheid vom 2.2.2022 aufzuheben.
\n - Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 1.6.2021 bis 31.8.2021, eventualiter bis 31.7.2021, Anspruch auf Ergänzungsleistungen in Höhe von CHF 43.- pro Monat sowie Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten hat.
\n - Es sei die Angelegenheit zur Festsetzung der Krankheits- und Behinderungskosten für den Zeitraum vom 1.6.2021 bis 31.8.2021, eventualiter bis 31.7.2021, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
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\n Unter Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.
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E. Mit Vernehmlassung vom 13. April 2022 beantragt die Ausgleichskasse, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 7. März 2022 sei abzuweisen. Hierzu nimmt A.________ mit Replik vom 5. Mai 2022 Stellung; gleichzeitig hält sie an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 29. März 2022 (?; Eingang am 24.5.2022) teilt die Ausgleichskasse ihren Verzicht auf die Einreichung einer Duplik mit.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Am 1. Januar 2021 sind die Änderung vom 22. März 2019 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 und die Änderung vom 29. Januar 2020 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV; SR 831.301) vom 15. Januar 1971 in Kraft getreten. Mit Blick auf den Streitgegenstand bildenden Zeitraum ab 1. Juni 2021 bis 31. August 2021 (vgl. vorstehend Ingress lit. D) gelangt das neue Recht ab 1. Januar 2021 zur Anwendung.
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2.1.1 Gemäss