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\n \n \n II 2022 33
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| \n Urteil vom 19. September 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Klägerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________, \n Beklagte, \n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. D.________,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Berufliche Vorsorge (Rentenanspruch: Überentschädigungs-berechnung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. 1964) arbeitete seit dem 15. Juli 2016 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis an der E.________ als Mitarbeiterin Sekretariat in einem 60%-Pensum und war insoweit bei der F.________ (nachfolgend: F.________) berufsvorsorgeversichert. Mit Schreiben vom 29. September 2016 kündigte sie per 14. Oktober 2016 ihre Anstellung (vgl. K-act. 12/22/23/24).
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B. Vom 15. März 2017 bis 8. November 2017 war A.________ in einem befristeten Arbeitsverhältnis bei der G.________ - mit Arbeitsort Brunnen - als Kundenberaterin im Stundenlohn auf Abruf (vom 15.3.2017 bis 13.4.2017 und 23.10.2017 bis 8.11.2017) bzw. in einem 70%-Teilzeitpensum (vom 14.4.2017 bis 22.10.2017) erwerbstätig und insoweit bei der C.________ (nachfolgend: C.________) berufsvorsorgeversichert (vgl. K-act. 2).
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C. Am 7. Dezember 2017 erfolgte eine Anmeldung \"Berufliche Integration/Rente\" bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (vgl. K-act. 6).
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D. Seit dem 3. Februar 2019 arbeitet A.________ als Sekretärin im Arztsekretariat Medizin am H.________ in einem 40%-Pensum; zuvor nahm sie vom 3. August 2018 bis 2. Februar 2019 an einem Arbeitsversuch teil (vgl. K-act. 27).
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E. Mit Verfügung vom 3. August 2020 sprach die IV-Stelle Luzern A.________ mit Wirkung ab 1. Juni 2018 bis 31. August 2018 sowie ab dem 1. Februar 2019 eine Dreiviertels-Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 65% zu (vgl. K-act. 6/27).
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F.1 Am 7. Juni 2021 gelangte A.________ sowohl an die C.________ als auch an die F.________ und forderte diese auf, analog der eidgenössischen IV-Rente eine Dreiviertels-IV-Rente aus beruflicher Vorsorge auszurichten; sie ersuchte dabei um Leistungsanerkennung oder gerichtlich verwertbare Ablehnung; gleichzeitig forderte sie die C.________ zur Vorleistung im Sinne von