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\n \n \n II 2022 35
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| \n Entscheid vom 21. Juni 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.iur. Frank Lampert, Richter lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch B.________ und \n Rechtsanwältin MLaw C.________,
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| \n gegen
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| \n Kantonale Steuerkommission / Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, \n Postfach 1232, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagung 2019: \n Zuwendungen und Spenden)
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Sachverhalt:\n
A. Mit Veranlagungsverfügung 2019 (Versand am 19.10.2020) wurde A.________ von der Steuerverwaltung (StV)/Verwaltung für die direkte Bundessteuer (VdBSt) kantonal mit einem steuerbaren (und satzbestimmenden) Einkommen von Fr. 77'700.-- und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 5'749'000.-- sowie bundessteuerlich mit einem steuerbaren (und satzbestimmenden) Einkommen von Fr. 100'400.-- veranlagt. Entgegen der Selbstdeklaration (Steuerakten 2019 act. 84) wurden Zuwendungen an die \"D.________\" von Fr. 5'000.-- sowie an den E.________ von Fr. 350.-- nicht zum Abzug zugelassen; zugelassen wurde der Mitgliederbeitrag von Fr. 100.-- an die F.________ (Steuerakten 2019 act. 2 mit Hinweisen unter Code 757 und 815).
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B. Mit Eingabe vom 13. November 2020 erhob A.________ bei der kantonalen Steuerkommission (StK/VdBSt) Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2019 mit den folgenden Anträgen (Einsprache-act. 22 f.):
\n Die Zahlung in der Höhe von CHF 5'000 für Zuwendungen an politische Parteien (D.________ des Kantons Schwyz) sei zum Abzug zuzulassen.
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Die Zahlung in der Höhe von CHF 250 für gemeinnützige Zwecke (Spendenbeitrag E.________) sei zum Abzug zuzulassen.
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C. Mit Stellungnahme vom 3. Dezember 2020 hielt die StV an der Veranlagungsverfügung fest und setzte dem Einsprecher Frist zum Rückzug der Einsprache an (Einsprache-act. 18 f.). Mit E-Mail vom 18. Dezember 2021 liess der Einsprecher an seinen Anträgen festhalten (Einsprache-act. 17). Die StV hielt ihrerseits mit Schreiben vom 23. Dezember 2020 an ihrer Auffassung fest (Einsprache-act. 13 f.). Hierauf ersuchte der Einsprecher mit E-Mail vom 12. Januar 2021 um Weiterleitung der Einsprache an die StK (Einsprache-act. 11).
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D. Mit Entscheid Nr. 06/2021 vom 6. März 2022 wies die StK/VdBSt die Einsprache ab (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 650.-- dem Einsprecher (Disp.-Ziff. 2).
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E. Mit Eingabe vom 4. April 2022 (Postaufgabe am gleichen Tag) lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 6. März 2022 (Versand am 16.3.2022) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Das steuerbare und satzbestimmende Einkommen für die Belange der kantonalen Steuern sei auf CHF 72'450 festzusetzen. Das steuerbare und satzbestimmende Einkommen für die Belange der direkten Bundessteuer sei auf CHF 95'150 festzusetzen.
\n 2.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz.
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F. Die Vorinstanzen beantragen mit Vernehmlassung vom 27. April 2022 die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
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