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II 2022 41
 
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Entscheid vom 21. Juni 2022
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ ist bei der Ausgleichskasse Schwyz als Selbständigerwerbender angemeldet. Neben (…) betreibt er ein Geschäft mit der Vermietung von Barwagen für Veranstaltungen und Anlässe wie Chilbi, Fasnacht, Vereinsanlässe etc.
\n B. Am 20. Dezember 2021 reichte A.________ bei der Ausgleichskasse das 'Anmeldeformular für Selbständigerwerbende - Erhebliche Umsatzeinbusse' ein und machte Corona Erwerbsersatzentschädigung (CEE) geltend für die Monate September bis November 2021 mit der Begründung \"Einschränkungen bei Veranstaltungen\". Bei einem durchschnittlichen Monatsumsatz von Fr. 19'028 in den Jahren 2015 bis 2019 habe er im September und Oktober 2021 je Fr. 13'000
\n oder 31.68% weniger als in den Vergleichsmonaten erzielt, im November 2021 Fr. 12'500 oder 34.31% weniger (Vi-act. 1).
\n Mit Verfügung vom 20. Dezember 2021 wurde der Antrag auf CEE für die Anspruchsperiode 13. September bis 30. November 2021 abgewiesen (Vi-act. 2). Für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis 12. September 2021 wurde A.________ bei einem Tagesansatz von Fr. 104.80 CEE von insgesamt Fr. 7'344.15 geleistet (Vi-act. 3).
\n C. Gegen die Anspruchsverweigerung ab 13. September 2021 bis 30. November 2021 erhob A.________ am 19. Januar 2022 Einsprache (Vi-act. 4), welche mit Einspracheentscheid vom 15. März 2022 abgewiesen wurde (Vi-act. 6).
\n D. Am 27. April 2022 erhebt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihm CEE für die Zeit vom 13. September 2021 bis 30. November 2021 auszurichten.
\n Mit Vernehmlassung vom 16. Mai 2022 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Zeit vom 13. September 2021 bis 30. November 2021 Anspruch auf CEE hat.
\n 1.1.1 Gemäss den im massgeblichen Zeitraum geltenden Fassungen der Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vom 20. März 2020 (Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall, SR 830.31, Stand 30.8.2021, 20.9.2021 und ebenso 28.10.2021; vgl. BGE 147 V 278 Erw. 2.1) können Selbständigerwerbende im Sinne von