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II 2022 44
 
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Entscheid vom 11. Juli 2022
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Sistierung des Einspracheverfahrens)
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Sachverhalt:
\n A. Mit Verfügung vom 1. April 2021 sprach die Ausgleichskasse Schwyz A.________ bzw. seiner Ehefrau B.________ ab 1. Mai 2021 Ergänzungsleistungen in der Höhe von Fr. 349.30 bzw. Fr. 435.40 (inkl. Prämienpauschale Krankenversicherung) monatlich zu (vgl. Vi-act. 23/25). Dagegen erhob A.________ Einsprache und beantragte, es sei von der Anrechnung des hypothetischen Erwerbseinkommens seiner Ehefrau abzusehen (vgl. Vi-act. 33).
\n B. Mit Einspracheentscheid Nr. 1114/21 vom 9. Juli 2021 wies die Ausgleichskasse die Einsprache im Sinne der Erwägungen ab (vgl. Vi-act. 43), wogegen A.________ am 28. April 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz einreichte (vgl. Vi-act. 47-22ff./30). Mit Entscheid (VGE II 2021 88) vom 21. Februar 2022 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde insoweit gut, als es die Angelegenheit zur ergänzenden Abklärung und neuerlichem Entscheid über den EL-Anspruch an die Ausgleichskasse zurückwies (vgl. Vi-act. 61-1/Disp.-Ziff. 1 i.V.m. Erw. 4.3/4.4/5).
\n C. Mit Verfügung vom 5. April 2022 sistierte die Ausgleichskasse das Einspracheverfahren Nr. 1114/21 betreffend Neubeurteilung einer Ergänzungsleistung bis zum rechtskräftigen Entscheid des IV-Rentenverfahrens betreffend die Ehefrau von A.________ (vgl. Vi-act. 62).
\n D. Gegen die Sistierungsverfügung vom 5. April 2022 (Postaufgabe: unbekannt) erhebt A.________ mit Eingabe vom 13. April 2022 (Postaufgabe: gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und beantragt was folgt:
\n 1. Die Verfügung vom 5. April 2022 der Ausgleichskasse Schwyz sei vollumfänglich aufzuheben (Sistierung des Verfahrens im Einspracheverfahren Nr. 1114/21).
\n 2. Der Rechtsanspruch auf Ergänzungsleistungen sind rückwirkend auf den 1.5.2021 ohne Anrechnung eines hypothetischen Einkommens der Ehefrau, von der Ausgleichskasse Schwyz, vom Gericht angeordnet, umgehend zu entschädigen.
\n 3. Aufgrund von neuen Pflichtverletzungen seitens der Ausgleichskasse Schwyz ist ein definitiver Entscheid des Verwaltungsgerichts zu treffen ohne Rückweisung an die Vorinstanz.
\n 4. Sämtliche Kostenfolgen gehen zu Lasten der Ausgleichskasse Schwyz.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 1. Juni 2022 beantragt die Ausgleichskasse Nichteintreten auf die Beschwerde. Mit Stellungnahme vom 17.  Juni 2022 hält A.________ an seiner Beschwerde fest, wozu sich die Vorinstanz nicht weiter vernehmen liess.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die angefochtene Sistierungsverfügung hat das Einspracheverfahren Nr.  1114/21 betreffend den Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsleistungen nicht abgeschlossen, sodass diese als eine prozess- bzw. verfahrensleitende Verfügung («Zwischenverfügung») zu qualifizieren ist.
\n 1.2 Dagegen steht die Einsprache nicht zur Verfügung (