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\n \n \n II 2022 64
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| \n Entscheid vom 19. Oktober 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Oxana Straub, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ GmbH
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Erwerbsersatzordnung (Covid 19; Erwerbsersatz)
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Sachverhalt:\n
A. B.________ ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der A.________ GmbH mit Sitz in ____. Die GmbH bezweckt in der Hauptsache die Erbringung von Strategie- und Strukturberatung für öffentliche Verwaltungen sowie Strategieberatung für Unternehmen; sie kann auch in anderen Beratungsbereichen für öffentliche Verwaltungen und Unternehmen tätig sein (vgl. Handelsregisterauszug www.zefix.ch; eingesehen am 27.9.2022).
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B. Am 1. April und 2. Mai 2022 hat die A.________ GmbH bei der Ausgleichskasse Schwyz die Anmeldung für Corona-Erwerbsersatzentschädigung (CEE) infolge erheblicher Umsatzeinbussen für die Monate März und April eingereicht (Vi-act. 1 und 2). Mit Verfügung vom 5. Mai 2022 lehnte die Ausgleichskasse einen Anspruch ab (Vi-act. 4).
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C. Gegen die Anspruchsverweigerung erhob der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 16. Mai 2022 fristgerecht Einsprache bei der Ausgleichskasse Schwyz, welche die Einsprache mit Entscheid 1124/22 vom 11. Juli 2022 abgewiesen hat (Vi-act.5, 7).
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D. Am 8. August 2022 (Postaufgabe 5.8.2022) erhebt die A.________ GmbH gegen den Einspracheentscheid 1124/22 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde. Da diese keinen Antrag enthielt, wurde die A.________ GmbH aufgefordert, die Eingabe innert nicht erstreckbarer Frist zu verbessern. Mit verbesserter Eingabe vom 15. August 2022 beantragt die A.________ GmbH die Aufhebung des Einspracheentscheides und die Überweisung der CEE für die Monate März und April 2022 in durch die Ausgleichskasse noch zu bestimmender Höhe sowie die umgehende Prüfung der eingereichten Anträge für die Monate Mai und Juni 2022.
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E. Mit Vernehmlassung vom 24. August 2022 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kosten-und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin, soweit darauf einzutreten ist.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
\n - Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind, so unter anderem die Zulässigkeit des Rechtsmittels (§ 27 Abs. 1 lit. e des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine der gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (