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II 2022 87
 
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Entscheid vom 5. Mai 2023
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)
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Sachverhalt:
\n A. Mit Gesuch vom 28. September 2021 meldete sich A.________ (geboren ______1958; geschieden; aus erster Ehe - vom ______1979 bis ______1981 [AK-act. 28] - Mutter von C.________, geb. ______1979; aus zweiter Ehe - vom ______1987 bis ______2005 [AK-act. 29] Mutter von D.________, geb. ______1987, und E.________, geb. ______1994; nachstehend: die Versicherte) bei der Ausgleichskasse (AK) Schwyz zum Bezug einer Ergänzungsleistung (EL) zur AHV-Rente an (AK-act. 3). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2021 wies die AK das Gesuch (mangels eines Anspruchs auf eine Altersrente) ab (AK-act. 14).
\n B. Mit Gesuch vom 24. Juni 2022 meldete sich A.________ erneut zum Bezug einer EL an (AK-act. 17). Mit Verfügung vom 5. August 2022 wies die AK das Gesuch erneut ab, weil das Reinvermögen unter Anrechnung eines Vermögensverzichts von Fr. 647'000.-- die Vermögensschwelle von Fr. 100'000.-- übersteige (AK-act. 40). Hiergegen erhob A.________ mit E-Mail vom 10. August 2022 Einsprache (AK-act. 43). Am 21. August 2022 reichte A.________ eine handschriftliche Begründung der Einsprache mit verschiedenen Beilagen ein (AK-act. 45 ff.).
\n C. Mit Entscheid Nr. 1182/2022 vom 17. November 2022 wies die AK die Einsprache im Sinne der Erwägungen unter gleichzeitiger Bestätigung der Verfügung vom 5. August 2022 ab.
\n D. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 17.11.2022) lässt die Versicherte mit Eingabe vom 12. Dezember 2022 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der angefochtene Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 17. November 2022 (Nr. 1182/22) sei dahingehend abzuändern, dass der Beschwerdeführerin Ergänzungsleistungen zustehen.
\n 2. In Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides der Ausgleichskasse Schwyz vom 17. November 2022 (Nr. 1182/22) habe die Beschwerdegegnerin eine entsprechende Neuberechnung für die Ergänzungsleistungen der AHV/IV vorzunehmen, insbesondere unter Verzicht auf Anrechnung von Vermögen.
\n 3. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides der Ausgleichskasse Schwyz vom 17. November 2022 (Nr. 1182/22) zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder das Gericht habe selber ergänzende Abklärungen vorzunehmen.
\n 4.  Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2023 beantragt die Vorinstanz Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
\n F. Mit Replik vom 7. März 2023 hält die Beschwerdeführerin vollumfänglich an den Anträgen gemäss ihrer Beschwerde vom 12. Dezember 2022 fest. Die Vor­instanz dupliziert am 13. März 2023. Am 21. März 2023 lässt sich die Beschwerdeführerin hierzu triplizierend vernehmen. Mit Quadruplik vom 13. April 2023 ermittelt die Vorinstanz für das Jahr 2022 (neu) einen Vermögensverzicht von Fr. 220'000.--.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1.1  Gemäss