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\n \n \n II 2023 17
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| \n Entscheid vom 14. März 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West, Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Erfüllung der Beitragszeit)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1991) war alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der im Januar 2020 gegründeten B.________ GmbH (Handelsregisterauszug, www.zefix.ch; eingesehen am 6.3.2023), über welche am 8. Juni 2022 der Konkurs eröffnet wurde (Bf-act. 3). Das Konkursverfahren ist mit Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts C.________ vom 25. November 2022 mangels Aktiven eingestellt worden (Handelsregisterauszug, www.zefix.ch; eingesehen am 6.3.2023).
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B. Am 5. September 2022 wurde A.________ durch das RAV D.________ zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 58). Ebenfalls am 5. September 2022 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 8. Juni 2022 (Vi-act. 45).
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C. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2022 wies die Unia Arbeitslosenkasse den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 5. September 2022 ab mit der Begründung, er könne für die massgebliche Beitragszeit keinen Lohnfluss belegen (Vi-act. 30). Eine am 18. Oktober 2022 dagegen erhobene Einsprache (Vi-act. 26) wies die Unia Arbeitslosenkasse mit Entscheid vom 12. Januar 2023 ab (Vi-act. 13).
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D. Mit E-Mail vom 2. Februar 2023 opponierte A.________ bei der Unia Arbeitslosenkasse gegen den Einspracheentscheid (Vi-act. 9), worauf ihm die Kasse mit E-Mail vom 3. Februar 2023 mitteilte, am Entscheid festzuhalten, und ihn auf den Rechtsmittelweg ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz verwies (Vi-act 8). In der Folge bat A.________ die Kasse mit E-Mail vom 6. Februar 2023 um Weiterleitung seiner E-Mail vom 2. Februar 2023 als Beschwerde ans Verwaltungsgericht (Vi-act. 7).
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E. Mit Einschreiben vom 6. Februar 2023 übermittelte die Unia Arbeitslosenkasse dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz zuständigkeitshalber die E-Mail von A.________ vom 2. Februar 2023 als Beschwerde (Vi-act. 6).
\n Mit Verfügung vom 7. Februar 2023 setzte der verfahrensleitende Richter A.________ eine Frist an zur Verbesserung der Eingabe betreffend Antrag, Begründung, Unterschrift und Beibringung/Bezeichnung des angefochtenen Entscheides (Vi-act. 4).
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F. Mit innert Frist verbesserter Eingabe vom 9. Februar 2023 beantragt der Beschwerdeführer, der Einspracheentscheid der Unia Arbeitslosenkasse vom 12. Januar 2023 sei zu überprüfen und richtigzustellen sowie sein Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 5. September 2022 sei anzunehmen und die Entschädigung rückwirkend seit dem 5. September 2022 so rasch wie möglich auszubezahlen.
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G. Mit Vernehmlassung vom 16. Februar 2023 beantragt die Vorinstanz:
\n 1.
Die Beschwerde sei abzuweisen.
\n 2.
Der Einspracheentscheid vom 12. Januar 2023 sei zu bestätigen.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers.
\n Der Beschwerdeführer nimmt mit Eingabe vom 8. März 2023 Stellung zur Vernehmlassung und reicht zur Begründung seiner Sichtweise Kopien seiner Steuererklärungen 2020 und 2021 ein.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Den Antrag des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung vom
5. September 2022 wies die Vorinstanz ab, weil der Beschwerdeführer die Beitragszeit nicht erfüllt habe und von deren Erfüllung auch nicht befreit gewesen sei (