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II 2023 20
 
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Entscheid vom 20. Juni 2023
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechtigung infolge ungenügender, persönlicher Arbeitsbemühungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1994) war seit dem 1. März 2020 bei der B.________ AG vollzeitlich angestellt, als sie ihre Anstellung am 31. März 2022 auf den 30. Juni 2022 kündigte (vgl. Vi-act. 1/2).
\n B. Per 8. Juli 2022 wurde A.________ zur Arbeitsvermittlung ab dem 8. Juli 2022 im Umfang eines Vollzeitpensums angemeldet; mit Erklärung vom 18. Juli 2022 verzichtete sie auf Taggelder der Arbeitslosenkasse ab 8. Juli 2022 (vgl.  Vi-act. 19/20).
\n C. Am 22. August 2022 stellte A.________ erneut Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 4. September 2022 (vgl. Vi-act. 1), woraufhin sie am 24. August 2022 zur Arbeitsvermittlung ab dem 24. August 2022 im Umfang eines 80%-Pensums angemeldet wurde (vgl. Vi-act. 2).
\n D.  Mit Schreiben vom 30. August 2022 forderte das RAV C.________ A.________ auf, den Nachweis ihrer persönlichen Arbeitsbemühungen für die letzten drei Monate vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn am 24. August 2022 nachzureichen (vgl. Vi-act. 4/5). Nachdem das RAV das Amt für Arbeit darüber informiert hatte, dass qualitativ und quantitativ zu wenig Arbeitsbemühungen eingereicht wurden, stellte ihr das Amt für Arbeit am 2. September 2022 eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in Aussicht; gleichzeitig gewährte es ihr das
\n rechtliche Gehör (vgl. Vi-act. 6). Hierzu liess sich A.________ mit E-Mail vom 23. September 2022, vom 29. September 2022 sowie vom 10. Oktober 2022 unter Einreichung zahlreicher Unterlagen vernehmen (vgl. Vi-act. 7-9). Mit Ver-fügung vom 20. Oktober 2022 stellte das Amt für Arbeit A.________ ab dem 24. August 2022 für die Dauer von 11 Tagen wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist in der Anspruchsberechtigung ein (vgl. Vi-act. 10).
\n E. Eine am 20. November 2022 hiergegen erhobene Einsprache (vgl. Vi-act. 12-14) wies das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 247/22 vom 9. Januar 2023 ab (vgl. Vi-act. 15).
\n F. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 247/22 vom 9. Januar 2023 (Postaufgabe: gleichentags) erhebt A.________ am 12. Februar 2023 (Postaufgabe: 13.2.2023) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, es sei auf die Einstellung in der Anspruchsberechtigung infolge ungenügender, persönlicher Arbeitsbemühungen zu verzichten.
\n G. Mit Vernehmlassung vom 6. März 2023 beantragt das Amt für Arbeit die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl.