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\n \n \n II 2023 27
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| \n Entscheid vom 22. August 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ GmbH, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsverfügung 2017-2021 inkl. Verzugszinsen)
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Sachverhalt:\n
A. Die A.________ GmbH (nachstehend Arbeitgeberin) mit Sitz in C.________ wurde am 4. Juli 2007 im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen. Sie bezweckt \"Anbieten aller bekannten natur- und schulmedizinischen Leistungen, inkl. Beratungen, Ausbildung sowie Durchführen von Kursen\". Sie verfügt über zwei Stammanteile zu je Fr. 10'000.--, d.h. ein Stammkapital von insgesamt Fr. 20'000.--. Diese werden seit dem 2. Juni 2017 von D.________ gehalten, welche gleichzeitig als einzige Gesellschafterin und Geschäftsführerin (mit Einzelunterschrift) zeichnet. Bis zum 26. Juni 2017 verfügte eine Drittperson über den einen Stammanteil, die als Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls mit Einzelunterschrift zeichnete.
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B. Gestützt auf einen Arbeitgeberkontrollbericht vom 18. Oktober 2022 (Vi-act. 198) erhob die Ausgleichskasse Schwyz mit fünf Nachtragsverfügungen vom 20. Oktober 2022 und fünf Verzugszinsenverfügungen vom gleichen Tag von der Arbeitgeberin folgende Lohnbeiträge (AHV/IV/EO, ALV, FAK sowie Verwaltungskosten) bzw. Verzugszinsen für die Jahre 2017 bis 2021 (je in Franken):
\n Jahr
Beiträge
Verzugszinsen
\n 2017
5'606.05
1'296.15
\n 2018
12'245.05
2'159.90
\n 2019
10'296.05
1'301.30
\n 2020
7'408.90
668.85
\n 2021
3'206.30
129.15
\n Mit Revisionsrechnungen ebenfalls vom 20. Oktober 2022 stellte die Ausgleichskasse der Arbeitgeberin folgende Beträge in Rechnung:
\n Jahr
Betrag
\n 2017
6'875.25
\n 2018
14'404.90
\n 2019
11'597.40
\n 2020
8'077.70
\n 2021
3'335.40
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C. Mit Eingabe vom 15. November 2022 erhob die Arbeitgeberin gegen die Ausgleichskasse Schwyz als Beschwerdegegnerin Ziff. 1, den Revisor E.________ als \"Beschwerdegegnerin 2\" (recte: Beschwerdegegner 2) sowie F.________ (Mitarbeiterin bei der Ausgleichskasse) \"Einsprache gegen Revisionsbericht 607.580 vom 18. Oktober 2022\" mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Der Revisionsbericht von Beschwerdegegner 2 (E.________ (unterzeichnet mit E.________, Revisor) vom 18. Oktober 2022 ist abzuweisen.
\n 2.
Die nachfolgend aufgeführten Abrechnungen vom 20. Oktober 2022 mit der immer gleichbleibenden Abrechnungsnummer 607.580 / UID: CHE-1 13.719.271 sind zurückzuweisen:
\n a.
Nachzahlungsverfügung für das Jahr 2019 über CH 10’296.05
\n b.
Nachzahlungsverfügung für das Jahr 2017 über CHF 5'606.05
\n c.
Nachzahlungsverfügung für das Jahr 2021 über CHF 3'206.30
\n d.
Verzugszinsen für Beitragsnachforderung 2018 über CHF 2'159.90
\n e.
Verzugszinsen für Beitragsnachforderung 2020 über CHF 668.85
\n f.
Lohnbeiträge 01.01.21-31.12.21, Revisionsrechnung über CHF 3'335.40
\n g.
Nachzahlungsverfügung für das Jahr 2018 über CH 12'245.05
\n h.
Verzugszinsen für Beitragsnachforderung 2021 über CHF 129.15
\n i.
Lohnbeiträge 01.01.17-31.12.17, Revisionsrechnung über 6'875.25
\n j.
Lohnbeiträge 01.01.19-31.12.19, Revisionsrechnung über CHF 11'597.40
\n k.
Nachzahlungsverfügung für das Jahr 2020 über CHF 7'408.90
\n l.
Lohnbeiträge 01.01.18-31.12.18, Revisionsrechnung über CHF 14’404.90
\n m.
Verzugszinsen für Beitragsnachforderung 2019 über CHF 1'301.30
\n n.
Lohnbeiträge 01.01.20-31.12.20, Revisionsrechnung über CHF 8'077.70
\n o.
Verzugszinsen für Beitragsnachforderung 2017 über CHF 1'269.15
\n 3.
Der Beschwerdegegner 2 (sogenannter Revisor E.________ (oder wie er sich nennt E.________)) ist aufzufordern, die in der Mail der Beschwerdeführerin vom 25. September 2022 (Beilage 1) vollständig und korrekt zu beantworten. Konkret:
\n a.
Präzise Rechtsgrundlagen über die Offenlegung von Verträgen zwischen der Beschwerdeführerin mit Dritten.
\n b.
Der detaillierte Beweis der Einhaltung Datenschutzes ist zu belegen.
\n c.
Die Legitimation des sogenannten Revisors und die Offenlegung der hoheitlichen Rechte sind zu belegen, d.h. seinen Beamtenausweis vorzuweisen.
\n 4.
Sollten die Beweise gemäss Rechtsbegehren 3 nicht erbracht werden können, ist gegen den Beschwerdegegner 2 von «Amtes» wegen, eine Strafanzeige u.a. wegen Amtsanmassung (