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II 2023 43
 
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Entscheid vom 20. Juni 2023
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________
 
gegen
 
Eidgenössische Ausgleichskasse, EAK,
\n Schwarztorstrasse 59, 3003 Bern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Rückforderung
\n Kinderrente)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geboren ________1956; nachstehend: der Versicherte) ist der Vater von B.________ (geboren ________2002). Mit Schreiben vom 4. Februar 2022 (Vi-act. 1) teilte die Zentrale Ausgleichsstelle ZAS / Eidgenössische Ausgleichskasse EAK (nachstehend: EAK) A.________ mit, dass seine Tochter gemäss den zugestellten Unterlagen weiterhin in Ausbildung sei. Der Anspruch auf eine Kinderrente bestehe daher weiterhin bis 22. September 2022 (nächste Abklärung). Mit Schreiben vom 25. August 2022 ersuchte die EAK den Versicherten um einen aktuellen Ausbildungsnachweis für seine Tochter (Vi-act. 2). Hierauf reichte der Versicherte die \"Zulassungsbestätigung zum Bache-lorstudium\" der Universität Zürich vom 12. September 2022 für seine Tochter ein (Vi-act. 5 f.). Die EAK informierte den Versicherten mit Schreiben vom 15. Sep-tember 2022, dass die Zulassungsbestätigung noch kein Anrecht auf die Weiterzahlung der Kinderrente gebe und ersuchte um Zustellung der Immatrikulationsbestätigung (Vi-act. 7). Am 11. Oktober 2022 übermittelte der Versicherte der EAK die Studienbescheinigung der Universität Zürich für das Herbstsemester 2022 mit Gültigkeit bis 31. Januar 2023 (Vi-act. 8 f.). Am 13. Oktober 2022 bestätigte die ETH Zürich ein Studium der Tochter an der ETH Zürich vom 20. Sep-tember 2021 bis 7. September 2022 (Vi-act. 10 verso). Mit E-Mail vom 21. Okto-ber 2022 bestätigte die ETH Kanzlei der EAK, dass die Tochter am 7. September 2022 die Austrittserklärung einreichte und gleichentags die Exmatrikulation vorgenommen worden sei. Die letzte Lerneinheit, für welche sich die Tochter eingeschrieben habe, habe am 23. Dezember 2021 stattgefunden. Ob sie dort anwesend gewesen sei, könne nicht mehr rekonstruiert werden (Vi-act. 11).
\n Laut einer Telefonnotiz der EAK vom 21. Oktober 2022 hat die Tochter von Januar bis Juni 2022 an verschiedenen Kursen teilgenommen, weil sie sich für den Numerus Clausus (NC) habe vorbereiten wollte. Nach dem Nichtbestehen der Prüfung studiere sie vorübergehend an der Universität Zürich und wolle die NC-Prüfung im Juni 2023 noch einmal angehen (Vi-act.12). Am 7. November 2022 übermittelte der Versicherte der EAK verschiedene Rechnungen für Kursbesuche der Tochter zwecks Vorbereitung der NC-Prüfung (Vi-act. 13 ff.).
\n B. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2022 forderte die EAK vom Versicherten für die Zeit von Januar 2022 bis September 2022 (neun Monate x Fr. 956.--) insgesamt Fr. 8'604.-- Kinderrenten zurück (Vi-act. 24).
\n C. Gegen diese Rückforderungsverfügung vom 15. Dezember 2022 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 31. Januar 2023 (Datum der Postaufgabe) Einsprache bei der EAK mit den folgenden Anträgen (Vi-act. 27):
\n 1. Die Verfügung sei mangels Gewährung des rechtlichen Gehörs aufzuheben;
\n 2. Es sei festzustellen, dass sich meine Tochter B.________ für den fraglichen Zeitpunkt in Ausbildung befand und daher ein Anspruch auf Kinderrente besteht, die Verfügung daher aufzuheben;
\n 3. Eventualiter sei festzustellen, dass jedenfalls ein Anspruch auf Kinderrente für die Semesterferien von Juli bis September 2022 besteht und die Verfügung teilweise aufzuheben.
\n D. Mit Entscheid vom 23. März 2023 wies die EAK die Einsprache ab.
\n E. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt der Versicherte mit Eingabe vom Montag, 8. Mai 2023 (Postaufgabe), unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes über die Osterferien fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid sei aufzuheben.
\n 2. Es sei festzustellen, dass sich meine Tochter B.________ für den fraglichen Zeitpunkt in Ausbildung befand und daher ein Anspruch auf Kinderrente besteht;
\n 3. unter Kostenfolge zu Lasten der EAK.
\n F. Mit Eingabe vom 23. Mai 2023 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer reicht am 13. Juni 2023 eine Replik ein. Weitere Eingaben liegen in der Angelegenheit nicht vor.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gemäss