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\n \n \n II 2023 44
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| \n Entscheid vom 20. Juni 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________
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| \n gegen
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| \n Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1988) wurde die Anstellung als Marketingmanagerin bei der B.________ AG Ende Juli per 31. Oktober 2022 gekündigt. Am 31. August 2022 wurde sie durch das RAV C.________ für eine Vollzeitstelle zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 2). Am 2. November 2022 stellte sie Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. November 2022 (Vi-act. 1).
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B. Mit Schreiben vom 13. Dezember 2022 lud das Amt für Arbeit A.________ zur Stellungnahme ein betreffend den Vorwurf, sich während der Kündigungsfrist (3 Monate) nicht genügend um Arbeit bemüht zu haben, es lägen insgesamt 24 Arbeitsbemühungen vor, weshalb eine Sanktionierung in Betracht gezogen werde (Vi-act. 5). A.________ nahm hierzu am 22. Dezember 2022 Stellung und bestritt den Vorwurf (Vi-act. 7). Mit Verfügung vom 17. Januar 2023 stellte das Amt für Arbeit A.________ für die Dauer von 9 Tagen ab dem 1. November 2022 in der Anspruchsberechtigung ein wegen ungenügender Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist (Vi-act. 11). Eine am 7. Februar 2023 hiergegen erhobene Einsprache (Vi-act. 15) wies das Amt für Arbeit mit Entscheid Nr. 117/23 vom 19. April 2023 ab (Vi-act. 17).
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C. Am 8. Mai 2023 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit dem sinngemässen Antrag, die Einstellung in der Anspruchsberechtigung aufzuheben, eventualiter auf 2 Tage zu reduzieren. Mit Vernehmlassung vom 1. Juni 2023 beantragt das Amt für Arbeit die Abweisung der Beschwerde.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz die Beschwerdeführerin zu Recht für 9 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat mit der Begründung, sie habe sich in den drei Monaten vor Stempelbeginn mit nur 24 (resp. 25 gemäss Einspracheentscheid) Bewerbungen persönlich zu wenig um Arbeit bemüht.
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2.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl.